Diverses Die „Yeskis“ sind los

Auf den Schneepisten von Arosa bis Zermatt könnten Ihnen in diesem Jahr seltsame Gestalten begegnen. Sind es Snowboarder? Oder Rodler? Die Wahrheit liegt in der Mitte: Ein Hersteller aus dem Schwarzwald bringt jetzt ein Sportgerät auf den Markt, das beide Welten sportiv kombiniert.

Elegant geschnittenes Aluminium verbindet den rasanten Kurzski mit einer robusten, ergonomisch gestalteten Sitzfläche aus Holz. Ein Haltebügel aus Metall verspricht zusätzlich Stabilität. Mit dem Ergebnis – so versichert der Hersteller – sei Rodelvergnügen bei fast jeder Schneeart, ob harte Piste oder Pappschnee, garantiert.

Die eigene Technik bestimmt die Geschwindigkeit. Zarte Gemüter fahren aufrecht und steuern mit den Beinen. So bleibt genügend Zeit zum Genuss der landschaftlichen Reize. Für mehr Dynamik in der Abfahrt lehnt man sich zurück und bringt die Beine in eine waagerechte Position -das kennt man das auch von rodelnden Olympioniken in der Bobbahn. Dieser Fahrstil macht aus dem Fun- ein richtiges Sportgerät, denn dann sind Bauchmuskeln und ganz viel Feingefühl gefragt.

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Auch wenn das „Yeski“ in diesem Winter neu auf dem Markt startet, reichen seine Wurzeln fast hundert Jahre zurück. Pate dieser Idee ist unter anderem der „Gemel“ aus der Schweiz. 1911 wurde er in Grindelwald (Schweiz) erfunden. Bis heute wird das skurrile Holzkonstrukt als „Velogemel“ gebaut und verkauft.

Das „Yeski“ wird derzeit mit einer Skilänge von 127 Zentimetern ausgeliefert und über Fachhänder in der Schweiz, in Österreich und in Deutschland vertrieben. Der Sitzschlitten wird nahezu komplett in Handarbeit gefertigt und kommt zu einem Preis von 611 Euro auf den Markt.

Weitere Informationen unter yeski.de.

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