Diverses Discounterkönig

Hückeswagen statt Köln, Celle statt Hamburg. Michael Hahn weiß, wo sich Obi-Baumärkte, Realkauf-Warenhäuser oder Metro-Läden richtig lohnen.

Mit über 130 Objekten hat kein anderer so viele große Warenhäuser oder Discount-Läden mit Flächen über 4000 Quadratmetern gebaut oder gekauft
wie der Chef der gleichnamigen mmobilienbeteiligungs-AG aus Bergisch
Gladbach. Jetzt legte er zusammen
mit der Meag, Fondstochter der Münchner
Rück, seinen bisher größten Fonds
auf.

Mit über 300 Millionen Euro will
Hahn rund 15 neue Riesenläden kaufen
oder bauen – vorzugsweise in der Provinz.
„Da ist die Konkurrenz kleiner,
und gute Standorte bleiben länger erhalten“, sagt der erfahrene Investor.

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Geht es um Kaufkraft, Einwohner- und
Haushaltsanzahl oder Verkehrsanbindung
deutscher Mittelstädte, macht
dem Immobilienexperten kaum einer
was vor. Mit dem neuen Fonds gehört
Hahn bald jeder zehnte der gut 1500
Megastores in Deutschland. Seinen
ersten eigenen Fonds hat er vor über
25 Jahren bei Anlegern platziert. Er
finanzierte damit den Bau eines Lebensmittel-
Supermarkts.

Seine damalige Investmentidee ist ebenso simpel
wie krisensicher: „Gegessen wird immer.“ Die Ansprüche an die Größe sind jedoch gewaltig gestiegen. Hatte sein erster Markt noch eine Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern, baut Hahn
heute kaum Discount-Läden mit weniger ls 8000 Quadratmetern.

Weitere Meldungen aus dem Ressort Macher + Märkte können Sie in der impulse-Ausgabe 11/2004, Seite 8 nachlesen.

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