Diverses DIW-Prognose 2003

Nur ein schwaches Wachstum von real 0,6 Prozent erwartet.

Die neue Prognose des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) macht deutlich: Deutschland muss weiterhin auf einen durchgreifenden Aufschwung warten.

Die Volkswirte des DIW sagen voraus, dass in diesem Jahr das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,6 Prozent ansteigen wird. Für 2004 erwarten sie ein Wachstum von nicht mehr als 1,0 Prozent.

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In Ostdeutschland rechnet das DIW mit einem BIP-Wachstum von 1,5 Prozent in 2003. Positive Impulse werden dort insbesondere von der Beseitigung der Flutschäden ausgehen.

Die Arbeitslosigkeit wird langsamer als in 2002 steigen und sich im Jahresdurchschnitt auf etwa 4,2 Mio. Personen belaufen. Das Staatsdefizit wird voraussichtlich auf 2,7 Prozent des BIP und damit unter die Maastricht-Grenze von 3,0 Prozent fallen. Für das Jahr 2004 rechnet das DIW mit einer Schuldenquote von 1,6 Prozent.

Gründe für die anhaltende Konjunkturschwäche sind laut DIW: flaue Binnennachfrage wegen Erhöhung von Steuern und Sozialabgaben sowie schleppende Erholung der Weltwirtschaft. Auch die Gefahr eines Krieges im Irak dämpft weltweit die Ausgabeneigung.

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