Diverses Doppelter Dreh

Stille Teilhaber machen Familien-GmbHs ertragreicher - weil sie die Steuerlast spürbar drücken.

Sieg auf der ganzen Linie: Das Finanzamt muss akzeptieren, dass die Inhaber einer GmbH die Vorteile von Kapital- und Personenfirmen kombinieren, um Steuern zu sparen. Dies bekräftigt eine Entscheidung des Finanzgerichts Hamburg (Aktenzeichen VII 182/02).

Im Urteilsfall machten sich die GmbH-Gesellschafter selbst zu stillen Teilhabern an der eigenen Firma. GmbH & atypisch Still heißt diese Variante im Fachjargon. Auf diese Weise entstand eine Personengesellschaft mit allen Vorteilen bei der Gewerbesteuer. Die aber wollte das Finanzamt aus mehreren Gründen streichen.
Einer der wichtigsten: Die GmbH
habe in diesem Kombimodell zu wenig zu sagen, der Gesellschaftsvertrag schränke über Gebühr ein (Stichwort: Mitunternehmerinitiative).

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Nachfolge regeln

Hier seien zwar strenge Regeln zu beachten, befanden die Hamburger Finanzrichter, doch überziehen dürfe die Finanzverwaltung nicht. „Gut so“, wertet Ralf Wiese, Steuerberater bei Ecovis in Wismar.

Davon profitieren Unternehmerfami­lien, die ihre Kinder beizeiten an die GmbH (oder auch Familien-AG) heranführen und obendrein die Steuerlast drücken wollen. Die GmbH & Still ist schnell installiert. Mit Sohn oder Tochter als Gesellschafter gegen Kapitaleinlage. Selbstverständlich dürfen Gesellschafter-Geschäftsführer der GmbH selbst und/oder deren Ehepartner als stille Teilhaber mit von der Partie sein.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 09/2006, Seite 90, nachlesen.

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