Diverses Ehrlichkeit am Arbeitsplatz

Jeder Elfte schummelt im Job. Die meisten Arbeitnehmer widerstehen allerdings der Versuchung, zu unfairen Mitteln zu greifen.

Schon in der Bibel heißt es „Du sollst kein falsches Zeugnis geben“. Wie weit das heute noch gilt, wollte das Karriereportal Monster mit einer weltweiten Online-Umfrage herausfinden. Dabei zeigt sich, dass drei Viertel der Arbeitnehmer ehrlich mit sich und mit den Kollegen umgehen.

Weltweit sagen nur neun Prozent der 18.671 Befragten, „schon oft“ gegen das biblische Gebot verstoßen zu haben. Weitere vier Prozent geben einen einmaligen Ausrutscher zu. 73 Prozent sagen, sie hätten es nicht nötig, sich mit fremden Lorbeeren zu schmücken – ihnen reiche die eigene Leistung aus.

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14 Prozent der Befragten weltweit gaben an, in Versuchung gewesen zu sein – sie wären aber standhaft geblieben. In Deutschland liegt dieser Wert ebenso hoch. Damit ist die Zahl der Standhaften in Deutschland nicht so hoch wie in Finnland (26 Prozent) und Großbritannien (21 Prozent).

Mit einem Wert von zehn Prozent liegt der Anteil der deutschen Gelegenheitsschummler im Mittelfeld. Vor allem in Luxemburg (23 Prozent), Ungarn und Norwegen (jeweils 16 Prozent) scheint Mogeln im Berufsleben fast als normal zu gelten. Das sei keine gute Entwicklung, denn „Ehrlichkeit und Kollegialität am Arbeitsplatz sind sowohl für die positive Stimmung im Büro als auch für den Unternehmenserfolg unerlässlich“, sagt Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei Monster. „Die Umfrage zeigt, dass sich die meisten Arbeitnehmer der Bedeutung eines integeren Verhaltens am Arbeitsplatz bewusst sind und deshalb aufrichtig miteinander umgehen.“

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