Diverses Eichels Nadelstiche

Es ist stets dasselbe: Für das neue Jahr schnürt der Finanzminister ein Paket mit reichlich Steueränderungen, klebt ein irreführendes Etikett drauf und hofft, dass keiner was merkt. Auf diese Weise gibt es jetzt ein "Gesetz zur Umsetzung von EU-Richtlinien" mit 133 neuen Steuervorschriften.

Die wenigsten davon halten jedoch,
was der Name verspricht. In
Wahrheit sammelt Hans Eichel Geld
ein, damit die öffentlichen Kassen
nicht vollends aus den Fugen geraten.
Abkassieren lässt er vorzugsweise bei
mittelständischen Firmenchefs, Vermietern
und Geldanlegern.

Dazu hebelt
sein Ministerium kurzerhand
steuerzahlerfreundliche Urteile des
Bundesfinanzhofs und des Europäischen
Gerichtshofs aus. Oder es
streicht ersatzlos Wahlmöglichkeiten, von denen Investoren profitierten.
„Das geht im Einzelfall ganz schön ins
Geld“, befürchtet Isabel Bauernschmitt,
Steuerberaterin bei der renommierten
Kanzlei Rödl & Partner
in Nürnberg. impulse zeigt, wo der
Fiskus neuerdings zulangt und an
welchen Stellen Unternehmer sich
wehren können.

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Besonders übel erwischt es Unternehmer,
die im Vertrauen auf europäisches
Recht ihre private Wohnung
für die Umsatzsteuer dem betrieblichen
Vermögen zugeordnet haben.
Das war bislang ein feines Sparmodell,
abgesegnet vom Europäischen
Gerichtshof in Luxemburg (Aktenzeichen
C-269/00).

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 03/2005, Seite 110, nachlesen.

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