Diverses Eigenheim: Neues Sparmodell

Wenn Eltern und Kinder die eigenen Einfamilienhäuser tauschen, rechnet sich das meist für alle.

Wohnungen tauschen, Steuern sparen: Wer etwa sein Einfamilienhaus an die Eltern vermietet (mindestens 75 Prozent Marktmiete), darf sämtliche Kosten bei der Steuer absetzen. Dies gilt auch dann, wenn er selbst in das Eigenheim der Eltern einzieht und ihnen keine Miete überweist. So urteilt der Bundesfinanzhof (Aktenzeichen IX R 5/00).

Vorteil: Die Kinder beteiligen das Finanzamt zur Hälfte an den Kosten für das eigene Haus, vor allem an Abschreibungen und Darlehenszinsen. Dadurch entstehen in den ersten Jahren Verluste, die sie Steuer sparend mit anderen Einkünften verrechnen. Das rechnet sich vor allem für Kinder, die keine Eigenheimzulage bekommen. Würden sie selbst im eigenen Haus wohnen, hätten sie keinerlei Steuervorteile. Falls die Eltern dagegen die staatliche Zulage für ihre Wohnung kassieren, ändert sich für sie nichts: Das Geld vom Staat fließt wegen unentgeltlicher Überlassung an nahe Angehörige weiter.

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