Diverses Eigner stützen Hapag Lloyd mit Millionen

Die durch den Einbruch des Welthandels ins Schlingern geratene Containerreederei erhält offenbar Hilfen in Höhe von 750 Millionen Euro - davon trägt TUI fast die Hälfte. Doch Hapag Lloyd bleibt auch auf den Staat angewiesen.

Die Gesellschafter wollten zusammen 750 Millionen Euro frisches Kapital zur Verfügung stellen, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag von einer mit der Situation vertrauten Person. Demnach soll TUI 325 Millionen Euro beisteuern. „Dabei muss es nicht so sein, dass das zu einer Belastung für TUI führt“, sagte die Person.

Beim Staat will sich die Reederei ebenfalls um Hilfen bemühen. Vorgesehen sei, „dass die KfW einen Kredit von 300 Millionen Euro gibt und der Bund Bürgschaften von 700 Millionen Euro.“

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TUI lehnte eine Stellungnahme ab. Das Eignerkonsortium Albert Ballin war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

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