Diverses Ein Herz für Sünder

Ein neuer Erlass klärt Zweifelsfälle bei der Amnestie für Steuerhinterzieher. Meist zu Gunsten der reuigen Sünder.

Tausende von Anfragen bei Steuerberatern und Anwälten belegen: Zahlreiche Inhaber diskreter
Konten und Depots im Ausland prüfen kurz vor Toresschluss, ob sie das Geld nach Deutschland zurückholen sollen. Denn die Zeit drängt.

Zwar läuft die Amnestie noch bis Ende März 2005, doch die Top-Konditionen gibt es nur noch bis zum
Jahresende.

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Fakt ist: Bis zum 31. Dezember 2004 hält Hans Eichel ein Sonderangebot parat. Der Finanzminister gewährt Straffreiheit gegen Pauschalsteuer von rund 15 Prozent. Später
wird es teurer. Und damit möglichst viele Sünder
zugreifen, räumt das Eichel-Ministerium diverse Zweifelsfragen zügig per Erlass aus – zudem meist zu Gunsten der Steuerhinterzieher (Aktenzeichen
IV A 4 – S 1928 – 120/04).

„Wer diese Chance verstreichen lässt, wird sich später mächtig ärgern“, sagt Jörg Alvermann von der Kanzlei Streck Mack Schwedhelm in Köln.

Den kompletten Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 12/2004, Seite 98, nachlesen.

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