Diverses Ein starkes Ass im Ärmel

Ein starkes Ass im Ärmel

Ein starkes Ass im Ärmel

Jedes kleine und mittlere Unternehmen hat diese Erfahrungen vermutlich bereits machen müssen: bei Urlaub oder Krankheit von Mitarbeitern, bei Kündigungen oder anlässlich der Einarbeitung neuer Mitarbeiter kommt es zur Unterbrechung, mitunter sogar zum Stillstand von Arbeitsabläufen. Der Grund: Wissen fehlt.

Eine altbekannte Weisheit lautet „Wissen ist Macht“. Auf die Welt der Wirtschaft bezogen muss sie jedoch heißen: „Wissen ist Erfolg“. Denn angesichts des steigenden Konkurrenzdrucks, der rasanten Ausbreitung der Informations- und Kommunikationstechnologien und einer zunehmenden Globalisierung der Wirtschaft wird Wissen zunehmend zu einem entscheidenden Produktions- und damit zugleich Erfolgsfaktor. Dies belegt u.a. eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstitut KPMG im Auftrag des BMWi.

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Statt arbeitsintensiver gibt es mehr und mehr wissensintensive Geschäftsfelder. Man bedenke: Der Anteil des Wissens an der Gesamtwertschöpfung eines Unternehmens liegt heute bei mindestens 60 Prozent mit steigender Tendenz (Quelle: KPMG). Das betrifft sowohl das Wissen von einzelnen „Experten“ als auch das Know-how von Teams oder Abteilungen, die Projekte erfolgreich „über die Bühne“ gebracht haben.

Zudem kommen aus Wissenschaft und Forschung ständig Neuerungen: Die „Halbwertzeit“ von Wissen wird also immer kürzer. Das bedeutet: Es werden einerseits immer mehr Informationen benötigt, um sich auf den Märkten zu behaupten. Andererseits wird es immer schwieriger, die vorhandene Informationsflut zu beherrschen, die aus vielerlei Quellen strömt: Telefax, E-Mail, den Datenbanken und Web-Pages des Internet, aus Fachbüchern, Fachzeitschriften, Katalogen und Broschüren.

Das betrifft vor allem Unternehmen, die sich in besonderer Weise auf spezifische Marktnischen und die Entwicklung von Spezialkompetenz konzentriert haben. Sie sind auch in besonderer Weise abhängig davon, ihren Kompetenzvorsprung zu halten und gegen inländische und ausländische Wettbewerber zu behaupten.

Damit wird das Wissen im Unternehmen zum bedeutenden Vermögenswert, der unsichtbar ist und in der Bilanz eines Unternehmens in der Regel nicht auftaucht. Es ist zentrale unternehmerische Aufgabe, dieses Wissen unter Umständen schnell zu nutzen.

In den meisten Fällen wird jedoch nur ein begrenzter Teil des tatsächlich vorhandenen Wissens in Unternehmen genutzt. Ziel muss es daher sein, ungenutzte Wissenspotenziale aufzudecken und nutzbar zu machen. Dies gelingt durch das so genannte Wissensmanagement. Besonders hilfreich dabei: die Werkzeuge der Informations- und Kommunikationstechnologie.

Vorteile durch Wissensmanagement

Wissen dient Unternehmenszielen.

Fünf Schritte des Wissensmanagements

Vier ideale Anwendungsfelder für das Wissensmanagement.

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Zwangloser Informationsaustausch schafft Wissen.

Checkliste: Wie wichtig ist Wissensmanagement in Ihrem Unternehmen?

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