Diverses Eine Million steuerfrei

Mit einem speziellen Dreh übertragen Eltern ihren Kindern ein stattliches Immobilienvermögen - und das Finanzamt geht leer aus.

Hochbetrieb in den Top-Kanzleien der Republik. Die Experten stricken für die vermögende Kundschaft jede Menge Verträge und organisieren Notartermine. Zweck der Übung: Vermögen übertragen, bevor das Bundesverfassungsgericht die Steuerprivilegien für Immobilien kippt.

„Viel Zeit bleibt nicht mehr“, warnt Rüdiger Fromm, Steueranwalt und Nachfolgeexperte aus Koblenz. „Der Spruch aus Karlsruhe steht im Sommer an, und dann wird’s teuer.“

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Mittelbare Gebäudeschenkung heißt der Dreh, den Eltern rasch noch nutzen sollten. Für die ohnehin geplante Weitergabe von besonders wertvollem Grund und Boden. Am besten als konzertierte Aktion und mit Vertrag: So schenkt der Vater ein Grundstück (oder das Geld zum Kauf), und die Mutter gibt das Geld zum Bau einer Villa auf ebendiesem Areal dazu.

An dieser Stelle profitiert die Familie von einer weithin unbekannten Besonderheit: Grundstück plus Gebäude sind für die Schenkung- und Erbschaftsteuer nicht mehr wert als der Grund und Boden allein. Diese Rechnung geht allerdings nur auf bei Immobilien in allerbester Lage. „Mit geschickter Doppelschenkung lässt sich so locker auch ein siebenstelliger Betrag steuerfrei an die Kinder übertragen“, bestätigt Fachanwalt Gerhard Ruby aus Villingen-Schwenningen.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 05/2006, Seite 114, nachlesen.

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