Diverses Einkaufsparadies China

China produziert nur Ramsch. Chinesen wollen ihre Abnehmer in Europa übers Ohr hauen. Die Kommunikation mit Chinesen ist äußerst schwierig. China ist schlecht zu erreichen. Das sind die gängigen Urteile über das Reich der Mitte. Sie sind alle falsch - mit einer Ausnahme: Es sind tatsächlich fast elf Flugstunden bis ins ferne Shanghai.

„China ist einer der leistungsfähigsten Lieferanten der Welt“, bestätigen
die Strategieberater von Roland Berger. Große Konsumgütervermarkter wie Harald Lux, Chef der Emil Lux KG in Wermelskirchen und eng mit
der Obi-Kette verbandelt, steigern ihr China-Beschaffungsvolumen kontinuierlich – 2003 waren es bei den Sauerländern glatte 30 Prozent. Und China-Spezialist Birger Vinck stellt fest:
„Bei den Einfuhren steigt der Anteil der technologisch anspruchsvollen Produkte aus China stetig an“.

Stark im Kommen

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Mittlerweile hat sich die fernöstliche
Wirtschaftsmacht auf Platz sieben
in der Rangliste der deutschen Lieferländer
vorgeschoben. 1998 lag sie noch auf Rang elf. Renner auf dem Einkaufszettel deutscher Kunden sind Sportartikel mit einem Plus von 115
Prozent gegen 1998, Maschinen (plus 113 Prozent), Bürotechnik und PCs (plus 261 Prozent) sowie Unterhaltungselektronik (plus 375 Prozent).

Stark im Kommen ist China zudem mit High-Tech wie Autoteilen, Kontaktlinsen und Computertomographen.
Als besonders wettbewerbsfähig gilt das Land auch bei Kunststoffprodukten, Spritzgussteilen, Chemikalien, Verbindungstechnik, Möbelkomponenten.
Auch für Produktionsverfahren, bei denen in Europa
strenge Umweltauflagen bestehen, ist China ein kostengünstiger Standort.

Doch die Domäne der Waren „Made in VR China“ sind nach wie vor einfache Massenprodukte wie Taschenschirme, Radiowecker oder Haartrockner
– hier beherrschen die Chinesen den deutschen Markt mit Importanteilen zwischen 85 und 96 Prozent. Grund: Solche relativ schlichten,
arbeitsintensiven Produkte lassen sich in China zu unschlagbaren Konditionen herstellen: Die Niedrigstlöhne liegen bei umgerechnet rund 0,40
Euro pro Stunde.

Eine Auswahl von Produkten, die in China zu äußerst günstigen Preisen zu beschaffen
sind:
Schnäppchen von A bis Z

Den kompletten Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 10/2004, Seite 36, nachlesen.

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