Diverses Energiespar-Tipps

Jeder Unternehmensbereich bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, Strom oder Gas einzusparen. impulse stellt Spartipps für sechs Einsatzgebiete im Unternehmen vor. Damit lässt sich der Verbrauch in einzelnen Bereichen bis zu 90 Prozent senken.

Heizung

  • Warme Abluft aus Räumen filtern, damit sie Außenluftqualität bekommt, und dann wieder zurückleiten.
  • Wärme aus Kühlanlagen zum Erwärmen von Brauchwasser nutzen.
  • Raumtemperaturen im Winter so niedrig wie möglich halten. Maximal 21 Grad Celsius.
  • In Produktions- und Lagerhallen erwärmte Luft, die nach oben steigt, mit Deckenventilatoren in den unteren Raumteil zurückführen.
  • In Betriebsruhezeiten Heizwasserpumpen abschalten.
  • Niedrigtemperaturheizungen einsetzen. Ihre Kesseltemperaturen liegen mit 45 Grad Celsius nur halb so hoch wie bei konventionellen Heizungen.
  • Kaminklappen einbauen. Das verlangsamt das Auskühlen von Heizkesseln.

Beleuchtung

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  • Beleuchtungsstärke an den tatsächlichen Bedarf anpassen. Bringt bis zu 30 Prozent Ersparnis.
  • Bei größeren Räumen nur benutzte Zonen beleuchten. Schalter entsprechend kennzeichnen.
  • Präsenzmelder in Lagerhallen und WCs installieren.
  • Standard-Leuchtstofflampen durch Drei-Banden-Lampen ersetzen. Diese strahlen heller und halten länger.
  • Bei Raumhöhen von mehr als acht Metern Hochdruckentladungslampen einsetzen. Ihre größere Lichtausbeute macht weniger Lampen erforderlich.
  • Konventionelle und elektrische Vorschaltgeräte durch elektronische ersetzen. Sie sparen im Vergleich bis zu 50 Prozent Energie.
  • Tageslichtabhängige Steuerung der Beleuchtungsanlage installieren.

Klimatisierung/Lüftung

  • Kohlendioxidsensoren einsetzen. Sie schalten Belüftungsventilatoren nur bei Bedarf ein.
  • So genannte passive Maßnahmen prüfen – etwa Klimatisierung durch Außenjalousien ersetzen.
  • Zu kühlende Luftmengen und – wenn möglich – Betriebszeiten der Klimaanlagen reduzieren.
  • Klimaautomatik auf ‚Bevorzugt-Ausschalten‘ oder ‚Runterfahren‘ stellen. Einschalten/Hochfahren manuell.
  • Klimaanlagen nicht auf hoher Stufe laufen lassen. In Übergangszeiten eine Stufe runterschalten.
  • Mit drehzahlgeregelten Ventilatoren unnötig hohen Stromverbrauch vermeiden.
  • Aerodynamisch geformte Laufräder an Lüftungen einsetzen. Sie optimieren die Wirksamkeit der Anlagen.

Bürogeräte

  • PC-Monitore in Arbeitspausen stets abschalten lassen.
  • Kathodenstrahlmonitore durch LCD-Flachbildschirme ersetzen. Das spart bis zu 50 Prozent Strom.
  • Rechner vollständig vom Stromnetz trennen. Sie verbrauchen auch im abgeschalteten Zustand Strom.
  • In neuen PCs die installierte Energy-Saver-Software aktivieren. Sie drosselt den Energiebedarf bei Nichtbenutzen der Rechner.
  • Tintenstrahldrucker statt Laserdrucker einsetzen. Sie kommen bei fast gleicher Qualität mit erheblich weniger Energie aus.
  • Beim Kauf neuer Faxgeräte auf kleinste Leistungsaufnahme im Stand-by-Betrieb achten.
  • Kaffeemaschinen nicht zum Warmhalten des Kaffees verwenden. Sie sind Energieverschwender.

Produktion

  • Wenn möglich alle Prozesse, bei denen Wärme gebraucht wird, von Elektrizität auf billigeres Gas umstellen.
  • So genannte Lastwächter installieren. Das vermeidet Spitzen beim Stromverbrauch.
  • Abwärme von Maschinen und Anlagen nutzen.
  • Druckniveau im Druckluftnetz auf das notwendige Minimum senken. Netz regelmäßig auf Lecks prüfen.
  • An Stelle von druckluftbetriebenen Maschinen elektrische Geräte einsetzen. Spart 90 Prozent Energie.
  • Drehzahlregler für elektrische Antriebe verwenden.
  • Für Metzgereien: Kombikammern für Wärmebehandlung wie Trocknen, Räuchern, Braten, Backen nutzen.
  • Für Gastronomiebetriebe: Dämpfen statt Kochen spart bis zu 50 Prozent Energie.

Kühlung

  • Mit thermostatgeregelten Entlüftern die Wärmeabfuhr in Kältemaschinenräumen verbessern und so hohen Verbrauch wirksam verringern.
  • Glastüren an Tiefkühlschränken und -regalen anbringen. Sie sorgen für niedrigsten Energiebedarf.
  • Mit Kühlstellenreglern automatisch Verdampferoberflächen enteisen. Spart bis zu zehn Prozent Energie.
  • Kühltruhen oder -schränke zusammenstellen. Das senkt Umgebungstemperatur und Kältebedarf.
  • Kühlgut optimal lagern. Dann kann die Kaltluft auch optimal zirkulieren. Spart bis zu 20 Prozent Strom.
  • Mit Kühlstellenreglern Rahmen- und Scheibenheizungen von Kühlmöbeln nur nach Bedarf einschalten.
  • Wärmetauscher regelmäßig säubern.

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