Diverses EU will Privilegierung von Immobilien als Kreditsicherheit kippen

Die Bankenaufsicht in Europa soll einheitlich werden. Der deutsche Mittelstand erwartet erhebliche Nachteile. Der Grund: Die Kosten für Kredite könnten massiv steigen.

Die Besicherung von Krediten durch Immobilien wird in Zukunft deutlich erschwert. In der am 30. September erscheinenden neuen Ausgabe berichtet impulse, dass die EU-Kommission die Privilegierung von Immobilien als Kreditsicherheit kippen möchte. Binnenmarktkommissar Michel Barnier will europaweit einheitliche Regeln für die Bankenaufsicht schaffen und nationale Sonderregelungen abschaffen.

In Deutschland mussten Banken bislang für Kredite, die mit Immobilien besichert sind, nur die Hälfte des sonst üblichen Eigenkapitals hinterlegen. Dieses Privileg will Barnier nun streichen oder an strenge Auflagen knüpfen. Als Folge könnten Kredite laut impulse teurer werden.

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„Das kann zu einer erheblichen Mehrbelastung für den Mittelstand führen“, warnt Wolfgang Kälberer vom Verband der Pfandbriefbanken in Brüssel. Als „nicht gerechtfertigt“ und „unverhältnismäßig“ bewertet der Zentrale Kreditausschuss der deutschen Bankenverbände die Pläne. Nach Angaben des ZKA betrug das Volumen solcher Kredite zum Jahresende 2009 rund 250 Mrd. Euro.

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Den ganzen Artikel lesen Sie in der am Donnerstag erscheinenden impulse-Ausgabe 10/2010.

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