Diverses Exklusiver Rundgang für Chefs

Wo gibt's die beste neue Hardware, welche frische Software müssen Sie kennen: impulse zeigt, was wirklich wichtig ist auf der größten IT-Messe der Welt.

Die Erwartungen sind hoch, wenn die Deutsche Messe AG am 10. März die siebentägige IT-Schau Cebit in Hannover eröffnet: Nach drei Krisenjahren haben sich endlich wieder mehr Aussteller zur weltgrößten Computermesse angesagt. Und Willi Berchthold, Präsident des IT-Branchenverbands Bitkom, verkündet bereits: „Die Trendwende ist geschafft.“

Ihren Optimismus stützen Messemacher und IT-Companys dabei vor allem auf Prognosen, die hohen Investitionsbedarf in mittelständischen Firmen sehen – und zwar gleichermaßen in Hardware, Software und Services. So sind mehr als 30 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen auf der Suche nach einer neuen betriebswirtschaftlichen Software, ermittelte das Karlsruher Systemhaus Orga in einer repräsentativen Umfrage. Und fast jeder vierte mittelständische Firmenchef hat das Thema E-Business wieder auf die Agenda gesetzt, bestätigt das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in Stuttgart.

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Mittelstand im Fokus

Diesen Trends wollen die Macher der Hightech-Messe Rechnung tragen, indem sie die Ausstellung und das Rahmenprogramm noch stärker auf die Bedürfnisse der mittelständischen Besucher ausrichten. Wer sich einen umfassenden Überblick über Trends und Neuheiten verschaffen möchte, sollte für seinen Trip nach Hannover ausreichend Zeit einplanen. Damit der Messebesuch zwischen Verkehrschaos, Parkplatzsuche, langen Fußmärschen und Gedränge in den Hallen ein Erfolg wird, gibt impulse seinen Lesern alle wichtigen Informationen mit auf den Weg: von Anreise und Unterkunft über kostenlose Eintrittskarten bis zur optimalen Rundtour durch die Messehallen.

Besonderes Bonbon: 25 impulse-Leser haben die Chance, an einem Top-Event in Hannover teilzunehmen. Sie erkunden am Messe-Samstag gemeinsam mit IT-Experten die Schau, besuchen die wichtigsten Aussteller und lassen den Abend bei Dinner und Showprogramm ausklingen.

Wer sich hingegen ein eigenes Bild von der Messe machen will, beginnt seinen Rundgang – am besten nach der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln – in Halle 1. Hier präsentieren Druckerspezialisten wie Epson, Kyocera oder Minolta die neuesten Printlösungen. Ein paar Stände weiter zeigt US-Anbieter Adaptec, wie Mittelständler mit ausgefeilten Speicherlösungen auch umfangreiche Firmendaten verwalten.

Halle 2 dominiert Sony: Auf dem eigenen Stand dreht sich alles um die Vernetzung von Computer und Unterhaltungselektronik. Ein paar Schritte weiter stellt Sony-Ericsson formschöne Mobiltelefone und handliche Smartphones für den Geschäfts­einsatz aus.

In der angrenzenden Halle 3 ist der Stand der CIS AG, einem mittelständischen Anbieter von Unternehmenssoftware, einen kurzen Stopp wert. Dessen Programm Semiramis ist eine Neuentwicklung, die komplett auf Internettechnologie basiert. Im »Business Intelligence Forum« zeigen Aussteller wie Cognos Lösungen zur detaillierten Auswertung von Firmendaten.

In Halle 4 belauern sich die wichtigsten Anbieter kaufmännischer Standardsoftware: Microsoft und SAP. Wichtige Themen beim Soft­ware-Riesen aus Redmond: mehr Effizienz im Büro durch Office-Produkte sowie Kundenmanagment.

Die kleineren Anbieter von Unternehmensprogrammen haben sich in Halle 5 versammelt. Schwerpunkt bei Sage sind Erweiterungen der klassischen Warenwirtschaft um Kundenmanagement sowie um Produk­tionsplanung und -steuerung. Der Karlsruher Anbieter Abas zeigt eine Software, die kostengünstig unter dem alternativen Betriebssystem Linux läuft. Ebenso in dieser Halle:
Diamant und Varial mit ausgefeilten Buchhaltungsprogrammen.

Eine der wichtigsten Anlaufpunkte für Mittelständler ist die Halle 6. Nach der positiven Resonanz im Vorjahr hat die Messe AG den Stand und auch das Rahmenprogramm der Sonderausstellung Forum Mittelstand ausgeweitet. Der Fokus liegt in diesem Jahr auf den Bereichen Prozessmanagement, Mobilität, Beschaffung und Sicherheit. Hier finden Firmenchefs Unternehmen wie Lexware mit Progammen rund ums Thema Finanzen. Oder Mindjet mit einer Software für kreatives Projektmangement. Anbieter CAS Software zeigt, wie Mittelständler ihr Kundenmanagement effektiver gestalten.

Halle 7 gehört zum Pflichtprogramm: In der Software-Security-Area präsentieren Firmen wie Clear­swift, Kaspersky, Symantec oder Utimaco das nötige Rüstzeug, um die Firmen-IT gegen Hackerangriffe und Computerschädlinge zu schützen.

Der Weg in Richtung Halle 15 führt vorbei am Convention Center (CC). Wer sich für die dortigen Fachvorträge interessiert, kommt im Web unter www.corporatelecture.de an das detallierte Programm. Highlight in Halle 15: Anbieter Mobotix aus Kaiserslautern mit seinen multifunktionellen Überwachungskameras. Auf den Ständen von Lancom und Netgear dreht sich alles um drahtlose Datenübertragung.

Schräg gegenüber, in Halle 26, hat die Telekom mit ihren Tochterunternehmen die Stände aufgebaut. Interessant: Mobilitätslösungen von T-Mobile. Das pusht auch Wettbewerber Vodafone, zu finden im eigenen Pavillon auf dem Freigelände nebenan.

In den Hallen 12 und 13 dreht sich alles um Telekommunikation. Trendthema in diesem Jahr: die kostengünstige Telefonie per Internet (VoIP). Über viel Erfahrung in diesem Segment verfügt US-Anbieter Avaya. Besonders kompakte Lösungen für kleine Unternehmen oder Homeoffices zeigt der Berliner Hersteller AVM (beide Halle 13).

Nur ein paar Schritte weiter liegt der Ausgang West 1. Bahnfahrer erreichen von hier bequem den Messebahnhof Laatzen. Wer zurück zu Halle 1 muss, nimmt den Messebus: Auf der Route grün geht es retour.

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