Diverses Facelifting

Geht ein Leasing-Wagen zurück, droht Streit um teure Mängel. Wie Unternehmer Stress bei der Rückgabe vermeiden.

Der Albtraum des Fuhrparkmanagers: Bei der Rückgabe eines Autos zückt der Werkstattmeister den Stift, schreibt jeden Kratzer auf, inspiziert die kleinste Delle, und die Liste wird immer länger. Dann soll auch noch die Windschutzscheibe ausgetauscht werden. Das macht mit Regen- und Lichtsensor allein schon rund 1000 Euro.

Nur 30 Prozent aller Flottenfahrzeuge gehen ohne Beanstandungen an den Leasing-Geber zurück, so die Schätzung von Branchenkennern. Da ist eine optimale Vorbereitung auf die Übergabe oberstes Gebot, um sich Aufregung und hohe Kosten zu er­sparen. Dabei hilft die Übersicht der wichtigsten Streitfälle im Leasing-­Geschäft – mit Handlungsanweisun­gen, wie Unternehmer richtig agieren.

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Leasing-Anbieter sind immer noch für die Praxis der „finalen Vergoldung“ berüchtigt. Sie langen bei Schäden am Ende der Laufzeit tüchtig zu, wenn sie vorher bei den Raten zu großzügig waren. So ist es oft deutlich günstiger, einen Schaden vorher bei einer freien Werkstatt reparieren zu lassen, als die Strafzahlung hinzunehmen, die Gesellschaften für Mängel am Fahrzeug verlangen. Außerdem vermeiden Unternehmer so meist unangenehme Diskussionen, wer welchen Schaden zu beheben hat.

Bei größeren Flotten fällt es relativ schnell auf, wenn Gesellschaften den Kunden Kosten aufs Auge drücken wollen. „Tauchen immer wieder die gleichen Posten auf der Rechnung auf, sollten Leasing-Nehmer misstrauisch werden“, rät Peter Hellwich, selbständiger Fuhrparkberater in München. Kleinere Unternehmen und Selbständige, die nur ein Fahrzeug und somit keine Vergleichsmöglichkeiten haben, sind auf der sicheren Seite, wenn sie grundsätzlich vor der Rückgabe einen unabhängigen Kfz-Fachmann einschalten.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 02/2007, Seite 74, nachlesen.

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