Diverses Fahrplan zur Betriebsübergabe

Leerer Chefsessel: Die Zahl der freigestellten Manager nimmt dieser Tage stetig zu

Leerer Chefsessel: Die Zahl der freigestellten Manager nimmt dieser Tage stetig zu

Haben Sie sich für ein Unternehmen entschieden, dass Sie übernehmen wollen, ist noch eine Menge zu tun, bis der Existenzgründer im eigenen Chefsessel sitzt. Denn: Eine Unternehmensnachfolge ist keine Kleinigkeit. Diese Checkliste ist eine erste Übersicht, was Sie bis zur tatsächlichen Betriebsübernahme bedenken sollten.

Die vielen und sehr unterschiedlichen Detailfragen sollten Sie jedoch mit Hilfe der jeweils fachlich zuständigen Experten beantworten – nicht nur in Ihrem Interesse, sondern auch im Interesse Ihrer zukünftigen Mitarbeiter, für deren Arbeitsplatzsicherung Sie als Nachfolger eine große Verantwortung tragen.

Beziehen Sie also frühzeitig persönliche Berater mit ein, die mit Ihnen gemeinsam die recherchierten Ergebnisse bewerten und Ihnen auch nach der Unternehmensübertragung zur Verfügung stehen werden. Dazu gehören unter anderem:

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  • Rechtsanwalt
  • Notar
  • Steuerberater
  • Wirtschaftsprüfer
  • Unternehmensberater/Seniorberater
  • Kreditberater der Bank
  • Fachverbände, Kammern, Beratungsnetzwerke

Scheuen Sie sich nicht, vor der Inanspruchnahme anwaltlicher, notarieller oder steuerlicher Beratung nach den entstehenden Kosten zu fragen. Für diese gelten klare und eindeutige gesetzliche Bestimmungen.

Die Höhe der Rechtsberatungskosten sind in der Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung geregelt. Die Kosten für notarielle Tätigkeiten sind detailliert in der Kostenordnung bestimmt. Steuerberaterhonorare sind in der Steuerberatergebührenverordnung festgelegt. In Nachfolgeangelegenheiten können auch schriftliche Honorarvereinbarungen getroffen werden.

Auf der nächsten Seite finden Sie hilfreiche Adressen für Existenzgründer.

Hilfreiche Adressen:

BAFA

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA).

BDU

Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. ist der Wirtschafts- und Berufsverband der Managementberater und Personalberater in Deutschland.

Bundesnotarkammer

Die Bundesnotarkammer ist Sachverständige und Beraterin für den Gesetzgeber und die obersten Bundesorgane einschließlich der Bundesgerichte. Sie nimmt diese Aufgabe in allen vom Notar betreuten Rechtsgebieten sowie im Bereich des notariellen Berufsrechts wahr.

DIHK

Als Dachorganisation der 81 deutschen IHKs übernimmt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) im Auftrag und in Abstimmung mit den IHKs die Interessenvertretung der deutschen Wirtschaft gegenüber den Entscheidern der Bundespolitik und den europäischen Institutionen.

Deutscher Anwaltverein

Der Deutsche Anwaltverein (DAV) ist die Interessensvertretung der Deutschen Anwaltschaft. Als bundesdeutsche Solidargemeinschaft der Anwaltschaft leistet der DAV berufs- und rechtspolitische Arbeit.

Deutscher Notarverein

Der Deutscher Notarverein Bundesverband der Notare im Hauptberuf e.V. ist die Interessensvertretung der deutschen Notare.

Deutscher Steuerberaterverband

Der Deutsche Steuerberaterverband (DStV) vertritt als Spitzenorganisation die Angehörigen der steuerberatenden Berufe in Deutschland. Dem DStV gehören 15 Mitgliedsverbände an. In ihnen sind u.a. Steuerberater, Steuerbevollmächtigte, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer sowie Berufsgesellschaften freiwillig zusammengeschlossen.

KfW Mittelstandsbank

Die KfW Mittelstandsbank unterstützt kleine und mittlere Unternehmen, Gründer, Freiberufler und Start-ups mit Krediten, mezzaninen Finanzierungen, Eigenkapital und Beratung. Außerdem engagiert sich die KfW an Runden Tischen und in Beratungszentren für die Belange des Mittelstands.

RKW-Beraterdatenbank

Das RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft engagiert sich als bundesweites Netzwerk für den Erfolg von kleinen und mittleren Unternehmen. Die Ziele sind Wachstum und sichere Arbeitsplätze. Das fachliche Profil der Bundesgeschäftsstelle umfasst betriebwirtschaftliche, arbeitwirtschaftliche und sozialwirtschaftliche Themen.

Verband beratender Ingenieure

Der Verband Beratender Ingenieure (VBI) ist die führende Berufsorganisation unabhängig beratender und planender Ingenieure in Deutschland. Im Gespräch mit Politik und Verwaltung setzt sich der VBI für Rahmenbedingungen ein, die einen fairen Leistungswettbewerb und die freie Berufsausübung ermöglichen.

Wirtschaftsprüferkammer

Die Wirtschaftsprüferkammer ist als Körperschaft des öffentlichen Rechts der unter Staatsaufsicht stehende Träger der beruflichen Selbstverwaltung der Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Buchprüfungsgesellschaften in Deutschland.

ZDH

Im Zentralverband des Deutschen Handwerks e. V. (ZDH) sind die 55 Handwerkskammern, 43 Zentralfachverbände des Handwerks sowie bedeutende wirtschaftliche und sonstige Einrichtungen des Handwerks in Deutschland zusammengeschlossen.

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