Diverses Famose Sammlung auf Deutschlandbesuch

Seine Kunstsammlung vereint große Namen wie Andy Warhol, Niki de Saint Phalle oder Marcel Duchamp nahezu selbstverständlich miteinander. Der Schwede Pontus Hultén (1924-2006) verschrieb sein Leben ganz der Kunst und zählte zeitlebens zu den wichtigsten Ausstellungsmachern des vergangenen Jahrhunderts. Das Hessische Landesmuseum Darmstadt zeigt ab dem 10. Februar seine Sammlung - als einzige Station in Deutschland.

Als Gründungsdirektor bekannter Museen und als Intendant führender Ausstellungshäuser, wie etwa dem Moderna Museet (Stockholm), dem Centre Pompidou (Paris), dem Museum of Contemporary Art (Los Angeles), dem Palazzo Grassi (Venedig) und der Kunst- und Ausstellungshalle der BRD (Bonn) erlangte der Kunsthistoriker Hultén Weltruhm. Nicht minder spektakulär lesen sich Themen und Kataloge seiner Ausstellungen, von denen ihn vor allem „Paris – New York“, „Paris – Moskau“ und „Europa – Europa“ zum Kulturbotschafter machten – noch vor dem Fall des Eisernen Vorhangs.

Im Jahr 2005 vermachte Pontus Hultén nahezu seine gesamte private Sammlung dem ersten von ihm gegründeten Museum, dem Moderna Museet. Die von ihm selbst als „Ernte des Zufalls“ charakterisierte Sammlung spiegelt sein ureigenstes Interesse zu Positionen sowohl in der Klassischen Moderne als auch unter seinen Zeitgenossen wider. Gleichzeitig enthält sie Zeugnisse aus seiner Zeit als Mentor, Förderer und Lehrer.

Anzeige

Die Auswahl von 100 Arbeiten aus seiner über 700 Werke umfassenden Sammlung ordnete Hultén in drei Bereiche. Der Ausstellungsbesucher begegnet „Pontus’ Freunden“, vornehmlich Künstlern seiner Generation, die seit den 1950/60er Jahren neue künstlerische Konzepte entwickelten. Die Sektion „Hultén im Spiegel“ vereint sehr persönliche, dem Kunsthistoriker gewidmete Werke und Portraits, u. a. von Sebastián Matta und Piotr Kowalski. Die exquisiten graphischen Arbeiten in der Sektion „Zwischen Zeichen und Zeichnung“ bilden das Herzstück der Sammlung. Darunter sind Werke von Max Ernst, Kazimir Malevich, Marchel Duchamp und Constantin Brancusi.

Die Sonderausstellung startet am 10. Februar um 17 Uhr und läuft bis zum 22. April 2007. Der Eintritt kostet vier Euro.

Öffnungszeiten:
Di-Sa 10-17 Uhr,
Mi 10-20 Uhr,
So 11-17 Uhr
20.02.2007 (Faschingsdienstag) bis 13 Uhr geöffnet,

6.4.2007 (Karfreitag) geschlossen

Homepage des Hessischen Landesmuseums Darmstadt

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): *Captcha loading...