Diverses Ferien mit Steuervorteil

Business und Freizeit im In- und Ausland miteinander kombinieren - wann das Finanzamt mitbezahlt.

Wenn Unternehmer weite Reisen machen, ist Ärger mit dem Finanzamt programmiert. Vor allem bei Auslandstrips mutmaßen die Beamten, dass es nicht nur ums Geschäft geht, sondern auch ein Stück Urlaub und Privatvergnügen eingeplant ist. Prompt sezieren sie den Reiseverlauf, um Kosten streichen zu können. „Da sollten Firmenchefs nicht gleich klein beigeben“, meint Johannes R. Nebe, Steueranwalt aus Fritzlar, „sie haben oft bessere Karten, als sie glauben.“

Tatsächlich können Unternehmer und Freiberufler neuerdings mehr bei der Steuer absetzen. Für Fahrt, Essen und Trinken sowie Hotel. Dafür sorgen pragmatische Entscheidungen der Steuergerichte. Das Prinzip: Ist die Reise eindeutig geschäftlich, sind sämtliche Kosten Betriebsausgaben.

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Das gilt auch für Reisen der Mitarbeiter, etwa der angestellten Angehörigen (Ehegatte, Kinder). Dass Firmenchef oder Mitarbeiter nebenbei die „Mona Lisa“ oder ein Konzert in der Carnegie Hall besuchen, ändert daran nichts. Keine Chance für Finanzbeamte, an den Kosten zu drehen. Nach wie vor gilt jedoch, dass Reiseverlauf und Kosten zu belegen sind. Etwa per Terminkalender, Korrespondenz mit Geschäftspartnern, Kongressunterlagen. Umstritten ist der Kostenabzug indes, wenn man Geschäfts- oder Dienstreisen mit ein paar freien Tagen kombiniert. Höchstrichterliche Entscheidungen dazu stehen noch aus. impulse zeigt, was geht und was nicht.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 09/2006, Seite 86, nachlesen.

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