Diverses Ferien ohne Hindernisse – Tipps zum Urlaub mit dem Auto

Ferien ohne Hindernisse - Tipps zum Urlaub mit dem Auto

Ferien ohne Hindernisse - Tipps zum Urlaub mit dem Auto

Wie jedes Jahr zur Ferienzeit starten in diesen Tagen wieder Millionen Deutsche mit ihrem Auto in den Urlaub. impulse.de sagt Ihnen, wie Sie Staus vermeiden und gibt einen Überblick über Mautgebühren und Bußgelder im europäischen Ausland.

Ferienzeit – Autozeit. Spätestens wenn auch in den beiden größten Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Bayern die Schulferien beginnen, starten wieder Millionen Deutsche mit dem Auto in den Urlaub. Damit die Reise so erholsam wie möglich und die Urlaubskasse nicht unnötig belastet wird, gibt Ihnen impulse.de nützliche Tipps zum Thema Urlaub mit dem Auto.

So vermeiden Sie den Stau

Anzeige

Ob auf der A 8 zwischen München und Salzburg oder vor dem Gotthard-Tunnel – Urlauber mit dem Ziel Gardasee oder Adria müssen Geduld mitbringen. Wer wegen seiner Urlaubsplanung darauf angewiesen ist, an den besonders Stau anfälligen Wochenenden zu Beginn oder in der Mitte der Schulferien zu fahren, der sollte zumindest die Stoßzeiten vermeiden. Die größten Staus gibt es in der Regel Freitags zwischen 13.00 Uhr und 20.00 Uhr sowie Samstags und Sonntags zwischen 9.00 und 18.00 Uhr.

Informieren Sie sich vor der Reise über besondere Knotenpunkte, beispielsweise auf den Serviceseiten der Automobilclubs ADAC und AvD. Einen besonderen Service bietet das bayerische Innenministerium: Auf der Seite www.bayerninfo.de gibt es einen minütlich aktualisierten Verkehrsbericht und eine Prognose für die nächsten 24 Stunden. Außerdem können Reisende sich über alle Baustellen in Bayern informieren.

Die deutschen Mobilfunkbetreiber bieten Staumelder per Hotline oder als SMS. Hier sollten Sie sich aber vorher genau nach den Kosten erkundigen, die je nach Anbieter zwischen 15 Cent und 2,70 Euro liegen.

Kosten für Vignetten und Maut bedenken

In fast allen europäischen Ländern müssen für bestimmte Autobahnstrecken Mautgebühren gezahlt werden. In den Alpen-Ländern (also Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien) fallen zusätzliche Kosten für die Benutzung von Pässen, Brücken und Tunnels an. Die Kosten sind von Land zu Land sehr unterschiedlich. Eine sehr gute und umfassende Übersicht gibt es in der Rubrik Reiseservice der ADAC-Website. Der Service ist allerdings nur für Mitglieder einsehbar.

In der Schweiz, in Österreich, Ungarn, Tschechien und der Slowakei dürfen die Autobahnen nur mit einer gültigen Vignette befahren werden. Sie kostet zwischen 2,50 Euro in der Slowakei (für eine 14-Tage-Vignettte) und 27 Euro in der Schweiz (hier gibt es nur Jahres-Vignetten). Richtig teuer wird es aber, wenn man sich ohne Vignette erwischen lässt: Dann sind schon mal ein paar Hundert Euro fällig.

Vorsicht bei Bußgeldern im Ausland

Wer nicht riskieren will, dass seine Urlaubskasse durch Bußgelder geschröpft wird, der sollte besonders auf die Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkung achten. Es ist bekannt, dass in den beliebtesten Reiseländern der Deutschen in der Ferienzeit verstärkt zur mobilen Radaranlage gegriffen wird. Aber auch für andere Vergehen wie unerlaubtes Überholen oder Falschparken fallen die Strafen im Ausland zum Teil deutlich höher aus als in Deutschland.

Zwar gibt es lediglich mit Österreich ein Abkommen, das deutsche Behörden verpflichtet, die Knöllchen des Nachbarn zu vollstrecken. Aber wer in anderen Ländern auf frischer Tat ertappt wird, kommt um die Strafe meist nicht herum. In der Schweiz kann das Bußgeld ab einer Höhe von rund 1.000 Euro sogar direkt in eine Haftstrafe umgewandelt werden, wenn der Sünder nicht zahlen will. Und dafür reicht es schon, 30 Stundenkilometer zu schnell gefahren zu sein.

Hier gibt es einen Überblick über die Bußgelder in den wichtigsten Urlaubsländern

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): *Captcha loading...