Diverses Finanzamtfreie Zone

Ab 2007 gelten neue Steuerregeln für private Geldanleger. Wie Investoren die Depots jetzt am besten umschichten.

Seit Wochen schon kommen die Anlageberater in Banken und Sparkassen kaum von ihren Telefonen weg. Ihre Anrufe gelten vor allem der vermögenden Kundschaft, ihre Botschaft lautet: Anleger sollten dringend ihr Portfolio neu ordnen. Denn Peer Steinbrück hat mit dem Steueränderungsgesetz 2007 zugeschlagen.

Tatsächlich gibt es attraktive Möglichkeiten, um den Bundesfinanzminister auszubremsen. Der will satte 750 Millionen Euro Abgaben bei Kapitalanlegern zusätzlich einsammeln. Dazu hat er den Sparerfreibetrag fast halbiert. Statt bislang 1421 Euro pro Kopf gewährt er ab sofort nur noch 801 Euro. Konsequenz: Bei einem Zinssatz von sicheren vier Prozent (impulse 12/2006) können Sparer jetzt nur noch rund 20.000 Euro steuerfrei anlegen.

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„Bisher waren es über 15.000 Euro mehr“, rechnet Anlageexperte und Steuerberater Udo Delp aus Bergheim bei Köln vor. Bei Ehepaaren gelten die doppelten Beträge. Wer höhere Zinserträge verbucht, zahlt zunächst 30 Prozent Zinsabschlagsteuer. Später ist der Nachschlag fällig, per Steuerbescheid. Dann kassiert das Finanzamt ab 2007 bis zu 47 Prozent. Doch vermögende Anleger lässt das kalt – sie setzen verstärkt auf Anlageformen, die keine oder nur wenig Steuern kosten. „Viele der bisherigen Alternativen zum Vermögensaufbau gehören auf den Prüfstand“, bekräftigt Experte Delp. impulse zeigt, was sich jetzt rechnet.

Steuerfrei Kursgewinne statt steuerpflichtige Zinsen – das ist eine der Erfolg versprechenden Strategien. Auf diese Weise optimieren zum Beispiel spezielle Rentenfonds die Erträge für ihre privaten Investoren. Oder: Wer etwa Zinspapiere ausmustert und stattdessen in Aktien investiert, der kassiert per se doppelte Erträge steuerfrei. Weil die Dividenden nur zur Hälfte mit dem Finanzamt geteilt werden müssen (Halbeinkünfteverfahren).

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 01/2007, Seite 108, nachlesen.

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