Diverses Firma auf dem Dach

Das Finanzamt belohnt Haus­eigentümer, die umweltfreundlich Strom produzieren.

Für die ständig steigende Stromrechnung haben Spezialisten ­eine kreative Lösung parat: Umwelt schonen, Energiekosten senken und obendrein Steuern sparen. Geht nicht? Aber sicher. „Man braucht beim Neubau seines Eigenheims nur eine Solarstromanlage einzuplanen“, bekräftigt Michael Bormann, Steuerberater bei BDP in Berlin.

Grundlage des Sparmodells ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Es garantiert jedem, der Strom in das öffentliche Netz einspeist, einen guten Preis. Auch privaten Bauherren. Vorausgesetzt, die Anlage auf dem Dach produziert mehr Strom, als die Familie benötigt. Dafür gibt es meist 49,2 Cent je Kilowattstunde.
20 Jahre fest.

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Der Clou: Durch die Überproduktion von Elektrizität ist der Hauseigentümer fürs Finanzamt „Strom­unternehmer“ (Aktenzeichen IV B 7 – S 7104 – 47/01). Die laufenden Einnahmen aus dem Stromgeschäft kosten ihn zwar Einkommensteuer. Doch zu zahlen hat er jahrelang keinen Cent. Grund: „Degressive Abschreibung und Finanzierungskosten bringen dem Investor Verluste für die Steuererklärung“, rechnet Anwalt Claas Fuhrmann von der Kölner Wirtschaftskanzlei Carlé Korn Stahl Strahl vor. Im Klartext: Der Heim-E-Werker kann die roten Zahlen aus dem Stromverkauf Steuer sparend mit anderen Einkünften verrechnen.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 02/2007, Seite 108, nachlesen.

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