Diverses Firma gegen Rente

Seit Anfang 2004 ist Hans Jüde, 39, der uneingeschränkte Chef bei Bechem & Co in Essen. In der vierten Generation führt der Diplomkaufmann die Großhandelsfirma für Haustechnik fort. "Klar, dass die Familie bei der Nachfolgeplanung alle betriebswirtschaftlichen und steuerlichen Varianten mit dem Berater durchgespielt hat - von Schenkungen über Anteilskauf bis hin zur Rente für die Senioren", sagt Unternehmer Jüde. Vor allem die Rente ist ein flexibles und attraktives Modell.

Die Familie finanziell absichern und obendrein ordentlich Steuern sparen – so lautet die Devise beim Generationswechsel im Mittelstand. Das bestätigt jüngst eine Umfrage der Commerzbank. Tatsächlich ist es für die Familie durchweg günstiger, wenn die Senioren ihr Vermögen schon zu
Lebzeiten an den Nachwuchs weiterreichen – etwa den Betrieb oder die Praxis.

Unternehmer, die eine Nachfolgeplanung vor sich haben oder gerade mittendrin stecken, sollten jetzt neu rechnen. Denn die Rahmenbedingungen
verschlechtern sich. Dafür sorgte zunächst der Bundesfinanzhof (BFH). Das oberste Steuergericht legte die Messlatte bei Firmengewinn und Substanz für das Rentenmodell deutlich höher.

Anzeige

Außerdem zeichnet sich ab, dass die Verfassungsrichter in Karlsruhe die Steuerprivilegien beim Weiterreichen von Firmenvermögen und Immobilien Anfang 2005 kippen werden. Konsequenz: „Wenn Nachfolgeregelungen in der Familie anstehen, dann sollten sie jetzt zügig angegangen werden“, sagt Norbert Neu von der Bonner Steuerberatungsgesellschaft DHPG Dr. Harzem & Partner.

Den kompletten Artikel zu diesem Thema und zahlreiche Tipps können Sie in der impulse-Ausgabe 09/2004, Seite 92, nachlesen.

Neugierig geworden, aber noch kein Heft-Abonnent? Dann Geschenk auswählen und online abonnieren

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): *Captcha loading...