Diverses Firmenwagen: Höhere Steuer vom Tisch

Gerhard Schröder kippt die Firmenwagensteuer.

Privatfahrten mit dem Firmenwagen werden nicht teurer. Wie die Financial Times Deutschland berichtet, ist die geplante Steuererhöhung abgeblasen. Für Privatfahrten mit der Cheflimousine zahlen Unternehmer und Manager dann weiterhin pauschal pro Monat ein Prozent des Listenpreises. Plus pro Monat 0,03 Prozent für jeden Kilometer zwischen Wohnung und Firma.

Wer stattdessen Fahrtenbuch führt, kommt bei der Steuer erheblich günstiger weg. Faustregel: Je teurer das Auto und je öfter für die Firma unterwegs, desto größer die Steuerersparnis. Davon profitieren jetzt vor allem Unternehmer und Freiberufler. Denn sie brauchen sich erst mit Abgabe der Steuererklärung 2003 endgültig zu entscheiden, wie sie Privatfahrten mit dem Finanzamt abrechen: pauschal oder per Fahrtenbuch. Anders bei Managern – GmbH-Chefs inklusive: Sie können erst ab 2004 zum Fahrtenbuch wechseln. Oder wenn die Firma ihnen im laufenden Jahr ein neues Auto spendiert.

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