Diverses Forsa-Umfrage: Mittelständler halten an ihren Mitarbeitern fest

Nur jedes zehnte mittelständische Unternehmen plant konjunkturbedingten Personalabbau. 85 Prozent wollen dagegen bis mindestens Ende Februar 2003 keinen Mitarbeiter entlassen. Das belegt eine repräsentative Umfrage des Wirtschaftsmagazins "impulse".

Während die Großunternehmen wöchentlich neue Hiobsbotschaften über Entlassungen vermelden, wollen die meisten Mittelständler offenbar an ihren Leuten festhalten. Dies belegt jetzt eine repräsentative Unternehmer-Umfrage des Wirtschaftsmagazins „impulse“ (Ausgabe 10/2002, ab kommenden Donnerstag am Kiosk) bei über 500 mittelständischen Firmenchefs, die das Forsa-Institut durchgeführt hat. Danach plant lediglich jeder zehnte Mittelständler, wegen der schlechten Konjunktur Personal abzubauen oder Abfindungen für eine freiwillige Vertragsauflösung anzubieten.

Die überwältigende Mehrheit von 85 Prozent der befragten Firmenchefs schließt der „impulse“-Umfrage zufolge jedoch betriebsbedingte Kündigungen bis mindestens Ende Februar 2003 kategorisch aus. Noch unsicher zeigen sich fünf Prozent. Am sichersten sind die Jobs offenbar bei Dienstleistern und den Freien Berufen, wo nur sieben beziehungsweise fünf Prozent der befragten Chefs Arbeitsplätze aktiv abbauen wollen. Den größten Rationalisierungsdruck verspüren die Produktionsbetriebe, von denen immerhin 15 Prozent Kündigungen aussprechen oder Aufhebungsverträge anbieten wollen.

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