Diverses Geländewagen: Finanzamt kassiert ab

Für Geländewagen und andere Kombifahrzeuge darf das Finanzamt jetzt Dienstwagensteuer verlangen.

Unternehmer, die für die Firma Geländewagen oder andere Kombi-Fahrzeuge anschaffen, müssen pro Monat ein Prozent des Listenpreises als geldwerten Vorteil versteuern – für Privatfahrten mit diesen Fahrzeugen (so genannte Dienstwagensteuer). So urteilt der Bundesfinanzhof (Aktenzeichen X R 23/01). Begründung: Kombis könnten nach Bedarf sowohl für die Güter- als auch Personenbeförderung genutzt werden. Deshalb müsse auch für sie die 1-Prozent-Regelung „normaler Pkw“ gelten.

Konsequenz: Wer die „Dienstwagensteuer“ für solche Fahrzeuge nicht zahlen will, muss nachweisen, dass sie nicht für Privatfahrten eingesetzt werden. Und zwar per Fahrtenbuch.

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