Diverses Geld verdienen mit E-Schrott

Für alte Elektrogeräte müssen die Hersteller jetzt ein Entsorgungssystem aufbauen. Vieles ist noch unklar, aber eines sicher: Darin stecken zuhauf neue Geschäftschancen für viele Firmen.

Auf eine besonders ertragreiche Goldmine können Firmen jetzt stoßen. Brüssel verlangt nämlich, dass Elektroaltgeräte aus privaten Haushalten ab August 2005 umweltfreundlich zu entsorgen sind.

Eine EU-Richtlinie (englische Abkürzung WEEE) zwingt die deutsche Bundesregierung, bis August 2004 den Rahmen dafür festzulegen. Fest steht: Den Schwarzen Peter haben die Hersteller und Importeure von Elektrogeräten. Sie sind künftig für Finanzierung und Entsorgung ihrer ab August 2005 verkauften Geräte zuständig. Außerdem haben sie entsprechend ihrer Marktanteile die Entsorgung von Geräten zu übernehmen, die vor diesem Zeitpunkt verkauft wurden („Historische Altgeräte“)

Anzeige

Um die Auflagen zu erfüllen, müssen Hersteller und Lieferanten in den nächsten 18 Monaten ein völlig neues Entsorgungsnetz aufbauen. Damit entstehen aber auch eine Vielzahl neuer Geschäftsmöglichkeiten für Firmen aus den unterschiedlichsten Branchen – von Transportunternehmen bis hin zu Werbeagenturen.

In der März-Ausgabe 2004 zeigt impulse detailliert die neuen Geschäftschancen auf. Jetzt das aktuelle Heft bestellen

Umfangreiches Hintergrundmaterial zum Thema Elektro- und Elektronikschrott finden Sie hier:

Hinterlassen Sie einen Kommentar

(Kommentare werden von der Redaktion montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr freigeschaltet)

Bitte beantworten Sie die Sicherheitsabfrage (Anti-Spam-Schutz): *Captcha loading...