Diverses Gerster: Teilzeitgesetz hat sich bewährt

Das neue Teilzeitgesetz hat nach Ansicht von Florian Gerster, Chef der Bundesanstalt für Arbeit, zu positiven Beschäftigungseffekten geführt. Erfreulich sei auch, dass es partnerschaftlich umgesetzt wurde.

Das neue Teilzeitgesetz hat nach Ansicht des
Vorstandsvorsitzenden der Bundesanstalt für Arbeit (BA), Florian
Gerster, zu positiven Beschäftigungseffekten geführt. Erfreulich sei
auch, dass es partnerschaftlich umgesetzt wurde, sagte Gerster am
Montag in Nürnberg.

Das Gesetz habe sich auch nach Einschätzung der Wirtschaft
bewährt. Zu diesem Ergebnis kam das Institut für Arbeitsmarkt- und
Berufsforschung der BA bei einer Befragung von Betrieben und
Verwaltungen. Drei Viertel der Betriebe, in denen
Arbeitszeitverkürzungen vereinbart wurden, berichteten über
nennenswerte Auswirkungen.

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Knapp zur Hälfte waren diese beschäftigungswirksam. So seien
zusätzliche Mitarbeiter eingestellt oder Entlassungen vermieden
worden. Gut zur Hälfte hatte die Einführung von Teilzeit Auswirkungen
auf die Produktivität: Aufgaben wurden verlagert, fielen weg oder
wurden rationalisiert. Mit dem seit Anfang 2001 gültigen
Teilzeitgesetz bekamen die Beschäftigten einen Rechtsanspruch auf
individuelle Verkürzung der Arbeitszeit. Die Wirtschaft hatte das
Gesetz zunächst abgelehnt. (dpa)

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