Diverses Geschäftsreisende wechseln zu Billigfliegern

Um Kosten zu sparen, nutzen immer mehr Businessflieger die Low Cost Airlines.

Reisekosten und Rotstift – sie bilden in vielen Unternehmen derzeit ein unzertrennliches Paar. Da kommt die rasante Expansion
der Billig-Airlines gerade recht. Sie ermöglicht immer mehr
Geschäftsreisenden, zu Terminen zu fliegen und trotzdem den Reiseetat zu schonen. So registrieren die »No-frills«-Flieger zum Teil bereits mehr Business-Reisende als Lust-Jetter, natürlich abhängig von der gebuchten Strecke.

Spitzenreiter ist die Deutsche BA mit einem Geschäftsreisenden-Anteil von 70 %. Der ehemalige KLM-Ableger Buzz, jetzt unter den Fittichen von Ryanair, kommt auf 50 %, Germanwings liegt knapp dahinter mit 40 bis 50 % je nach Strecke. HapagLloyd Express mit 35 % Geschäftsreisenden und Ryanair, der profitabelste Billigflieger, mit 30 % haben ihre Domäne ganz klar im Privatkundenbereich (alles Firmenangaben). Längst vorbei sind die Zeiten, in denen die »Aldi«-Airlines ausschließlich zwischen abgelegenen Destinationen wie Hahn/Hunsrück und Bergamo pendelten. München, Berlin, Köln, London, Brüssel, Rom – alle sind heute zum Schnäppchenpreis zu erreichen. Und oft sogar preiswerter als mit der Bahn. Auf jeden Fall ziehen die etablierten Airlines bereits Konsequenzen aus der Abwanderung der Business-Flieger: Sie bauen heimlich, still und leise ihre First-Class-Sessel ab – mangels Nachfrage.

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