Diverses Gewerkschaftschef Sommer ruft nach dem Staat

Angesichts der beginnenden Konjunkturschwäche fordert DGB-Chef Michael Sommer ein 25-Milliarden-Euro-Programm. Wenn es nach dem Gewerkschafter ginge, würde der Staat schon in den kommenden Monaten Milliarden in die Wirtschaft pumpen.

DGB-Chef Michael Sommer verlangt lautstark nach staatlicher Unterstützung für die Wirtschaft: Möglichst schnell soll ein Investitionsprogramm mit einem Volumen von 25 Milliarden Euro aufgelegt werden, um die Konjunktur auf den Beinen zu halten. Damit das überhaupt noch klappe, müsse das Programm bereits im Oktober greifen, sagte Sommer der „Westfälischen Rundschau“. Sommer sieht spricht zudem vom drohenden Jobverlust: „Ich hoffe das nicht, aber Einbrüche bei der Beschäftigung sind möglich.“ Die Bundesagentur für Arbeit hingegen hatte kürzlich erklärt, der Arbeitsmarkt bliebe vom Abschwung weitgehend verschont.

Uneinig sind sich in der Frage nach staatlicher Unterstützung in Abschwungphasen die Ökonomen: Viele warnen vor kurzfristigen Finanzspritzen, da die Wirkung ohnehin verpuffe.

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Indes sind die Anzeichen für eine deutliche Abwärtsbewegung in der Weltwirtschaft immer deutlicher: Der Ifo-Index zum Weltwirtschaftsklima rutschte im dritten Quartal auf den tiefsten Stand seit sieben Jahren. Die Aussichten für das kommende Halbjahr sind so pessimistisch aus wie seit 18 Jahren nicht mehr.

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