Diverses Gewinn nach Vorschrift

Neue Kennzahlen: Welche Umsatzrenditen die Steuerbehörden erwarten. Wie Firmenchefs gegenhalten.

Dass in Handel und Handwerk vielfach Umsätze und Gewinne wegbrechen, scheint sich noch nicht bis Berlin herumgesprochen zu haben. Diesen Eindruck vermittelt jedenfalls ein Blick in die Sammlung
mit neuen Gewinnrichtwerten aus dem Bundesfinanzministerium, die jetzt jeder Betriebsprüfer im Gepäck hat.

Beispiel Gebäudereinigung: Hier gehen die Finanzbeamten davon aus, dass größere Betriebe (über 400.000 Euro Jahresumsatz) im Durchschnitt
elf Prozent Reingewinn vom Umsatz erzielen. „Völlig unrealistisch“, kommentiert
Christine Sudhop, stellvertretende
Geschäftsführerin im Bundesinnungsverband
des Gebäudereiniger-Handwerks in Bonn.

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Das beeindruckt die Finanzbeamten
allerdings wenig. Für sie ist klar:
Liegen Roh- oder Reingewinn deutlich
unter dem Branchenschnitt, sind
Schlampereien in der Buchführung
oder Schwarzumsätze im Spiel. So
konditioniert gehen die Prüfer dann
zu Werke – Ärger und Stress garantiert.

impulse hilft bei der Vorbereitung auf den Besuch vom Finanzamt: Richtwerte mit den eigenen Zahlen vergleichen und bei gravierenden Differenzen nach Ursachen forschen. „Je größer die Abweichung, desto schärfer gehen die Kontrolleure ran“, warnt der Koblenzer Steueranwalt Rüdiger Fromm.

Den kompletten Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 11/2004, Seite 146, nachlesen.

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