Diverses Gewinne aus Bombay

Boomende Wirtschaft, zweistellige Wachstumsraten, steigende Aktienkurse - Indiens Konjunktur im Höhenflug. Mit Fonds partizipieren Anleger am Aufschwung.

Die Wachstumszahlen freuen den indischen Finanzminister Palaniappan
Chidambaram immer aufs Neue. Und auch für 2007 rechnet der Ökonom mit
zehn Prozent Zuwachs. Damit ist Indien die am schnellsten wachsende
demokratische Volkswirtschaft. Tausende neuer Firmen entstehen – viele mit europäischen Wurzeln. Für Nachfrage sorgt vor allem die 400 Millionen Menschen zählende Mittelschicht.

Das fördert die Wettbewerbsfähigkeit und die Produktivität im Land. Der Aktienmarkt profitiert. Mit Wertzuwächsen von bis zu 170 Prozent in drei Jahren gehören Aktien vom indischen Subkontinent zu den profitabelsten Dividendenpapieren der vergangenen Jahre. Der Einstieg lohnt noch immer.

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„Indien ist ein aufgrund der starken Binnennachfrage weitestgehend von globalen Konjunkturzyklen unabhängiger Markt“, sagt Eberhard Weiß, Geschäftsführer des Analysehauses Feri Rating & Research. „Langfristig“, so der Ökonom, „wird Indien deutlich erfolgreicher sein als China. Die demokratischen Strukturen sorgen für eine bessere Verteilung des Wachstums.“

Anleger, die am Wachstum teilhaben wollen, setzen aber besser auf Fonds. Wegen großer Schwankungen und schlecht verfügbarer Informationen sind Direktinvestments sehr riskant. Risikobewusste Anleger kaufen langjährig erfolgreiche Titel wie den HSBC Indien Fonds. In fünf Jahren legte er 320 Prozent zu; in Dollar hat er seinen Wert – Währungsrisiken inklusive – sogar verfünffacht.

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