Diverses Günstiger tanken

Bei Transportern kann der Umstieg von Diesel auf Erdgas lohnen. Für Pkws werden Benzin-Direkteinspritzer interessant.

Die Rechnung für eine Tankfüllung macht Axel Fassbach richtig Spaß: „Das kostet keine sieben Euro“, sagt der Gründer und Inhaber der Franchise-Kette Hallo Pizza fröhlich. Fassbach stellt die Flotte seines Fastfood-Lieferservice gerade von Diesel- auf Erdgasbetrieb um. 20 Kleinwagen des Modells Fiat Punto mit Natural-Power-Tank sind bereits im Einsatz.

Insgesamt will Fassbach in den nächsten Monaten 100 seiner 300 Lieferfahrzeuge durch die Erdgasvariante ersetzen. „Der Dieselpreis steigt wie der Benzinpreis“, erklärt der Unternehmer seine Entscheidung. „Der Unterschied zum Benzin wird immer kleiner.“ Pizza-Fahrzeuge mit Gas­antrieb sparen dagegen rund 30 Prozent der Spritkosten im Vergleich zum Diesel. „Da hat sich der Aufpreis für die Erdgasanlage von rund 2000 Euro pro Fahrzeug schnell amortisiert“, rechnet Fassbach vor.

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Viele Unternehmer denken wie Fassbach über Alternativen zum Diesel nach, der mittlerweile ein Preis­niveau erreicht hat wie Superbenzin vor zwei Jahren. Bei Pkws und Transportern unter 3,5 Tonnen kann es sich lohnen, genauer nachzurechnen, ob Diesel, Benzin oder Erdgas die beste Wahl ist. Erdgas, das zwischen 70 und 80 Cent pro Kilo kostet, wird noch bis 2018 steuerlich gefördert. Viele kommunale Gasversorger geben zudem Tankgutscheine an Umsteiger aus – teilweise 1000 Euro oder mehr pro Fahrzeug. Außerdem gibt es den Kraftstoff inzwischen zumindest in den meisten Großstädten.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 10/2006, Seite 120, nachlesen.

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