Diverses „Habe das Fußballgeschäft falsch eingeschätzt“

Der Präsident von Hannover 96, Martin Kind, zieht selbstkritisch Bilanz: Nach 13 Jahren Amtszeit müsse er zugeben: "Sportlich haben wir die Ziele erreicht, wirtschaftlich bisher nicht. Mein Fehler war zu glauben, dass man im Fußball Entscheidungen mit unternehmerischer Vernunft treffen kann."

Das sagte der erfolgreiche Geschäftsführer der Kind-Gruppe im Interview für die Rubrik „Mein größter Fehler“ aus der August-Ausgabe, die am 29. Juli erscheint. „Ich hatte den Markt komplett falsch eingeschätzt“, räumte der Präsident des Fußball-Bundesligisten ein. Dabei gebe es keinerlei Planungssicherheit, nach jeder Saison fange man wieder bei Null an.

Ein Abstieg, wie ihn Hannover 96 in der letzten Saison beinahe erlebt hätte, werde von der Öffentlichkeit und der Presse einfach nicht akzeptiert. Also wechsele man den Trainer, kaufe neue Spieler und könne die Haushaltsplanung in den Papierkorb werfen. „Letzte Saison haben wir sechs Millionen Euro Verlust gemacht. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten kann man sein Geld sinnvoller anlegen“, sagt Kind. Er wolle aber beweisen, dass Hannover 96 wirtschaftlich erfolgreich sein kann. „Und vielleicht komme ich mit einem blauen Auge davon.“

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