Diverses Handel zieht gemischte Schlussverkaufs-Bilanz

HDE "weitgehend" zu frieden. Trotz großzügiger Rabatte konnten viele Geschäfte den Umsatz steigern.

Der Einzelhandel hat am vorletzten Tag des
diesjährigen Sommerschlussverkaufs eine gemischte Bilanz gezogen. Der
Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) zeigte sich am Freitag
in Berlin „weitgehend zufrieden“. Trotz der großzügigen Rabatte sei
es in vielen Geschäften gelungen, den Umsatz zu steigern, sagte HDE-
Sprecher Hubertus Pellengahr. Insgesamt wurden aber nicht alle
Erwartungen erfüllt. „Ich denke, dass wir am Ende beim Umsatz in etwa
auf Vorjahres-Niveau liegen werden“, sagte Pellengahr.

Zum Kehraus der zweiwöchigen Schlussverkaufs soll es am Samstag in
vielen Geschäften nochmals Preisnachlässe geben. Die Lager
sind aber bereits weitgehend leer. Wegen der Konsumzurückhaltung in
den ersten Monaten hatte der Einzelhandel im diesjährigen
Sommerschlussverkauf (SSV) mit Rabatten bis zu 80 Prozent gelockt.
Vor allem zum Beginn sorgten die Schnäppchen-Preise nach monatelanger
Flaute wieder für Gedränge in den Kaufhäusern.

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Insgesamt wurden in den Innenstädten deutlich mehr Kunden als im
SSV 2001 gezählt. Nach Angaben des kleineren Handelsverbandes BAG lag
der Umsatz aber unter dem Vorjahresniveau. „Trotz der vielen Kunden
sind die Umsätze hinter den Erwartungen zurückgeblieben“, sagte BAG-
Sprecherin Birgit Woitke. Auch das Wetter habe dabei eine Rolle
gespielt. „Der Auftakt war verheißungsvoll. Aber dann war es sehr
schnell zu heiß und dann sehr schnell zu nass“, sagte Woitke. (dpa)

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