Diverses Hoch hinaus in Tokio

Zeitgenössischer Luxus im historischen Zentrum der Stadt Tokio: Das Mandarin Oriental, erstklassig am Bankenviertel Nihonbashi am Ostende Tokios gelegen, öffnet am 2. Dezember erstmals seine Tore.

Im Nihonbashi-Viertel entsteht eine neue Kultur des Erhaltens – und dies in einer Stadt, die durch Neulandgewinnung, Umsiedelungen und Neuentwicklungen stetig zu wachsen scheint. Sowohl private als auch staatliche Interessengruppen befassen sich mit diesem einzigartigen Revitalisierungsprojekt, das neues Leben in das historische und kulturelle Herz Tokios bringen soll.

Das exklusive Mandarin Oriental mit seinen 179 Zimmern befindet sich in den obersten Etagen des hoch aufragenden Nihonbasho Mitsui Tower und dem angrenzenden Mitsui Main Building, das zu den bedeutenden Kulturgütern Japans gehört. Inspiriert von japanischer Tradition und geleitet vom Hauptthema „Wald und Wasser“ soll das Hotel als ein einzelner großer Baum verstanden werden, von dessen Stamm aus sich die Gästezimmer verzweigen.

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Der Haupteingang des Hotels ist überdacht mit einem dichten Edelstahlnetz, das trotz seiner Stärke so filigran wie Spitze verwoben ist. Das Muster verbildlicht die knorrigen Wurzeln eines Baumes und führt den Gast so auf den Weg in den „Wald“ hinein. Die „Wurzeln“ des Mandarin Oriental werden von einem Wasserfall im Eingangsbereich belebt.

Das Bild wird mit einer „Baumkrone“ im 38. Stock, dargestellt durch filigrane Blätterornamente, vervollständigt. Hinter der Rezeption beeindruckt eine vermeintliche Feuerwand und ein Fußboden, der wie eine Wasseroberfläche wirkt. „Unsere Gäste werden in unserem Hotel die Möglichkeit haben, sich mitten in Tokio in der Atmosphäre eines stillen Waldes zu entspannen“, sagt der General Manager Christian Hassing. Entsprechend stellt sich auch der moderne Spa-Bereich als eine Oase der Ruhe dar.

Das zeitgenössische Interieur greift natürliche Motive im gesamtem Hotel durch die Verwendung von ursprünglichen Materialien auf, die von der Wandbemalung, Teppichen, Stoffarrangements, Schirmen bis zu den Möbeln reicht. Der traditionellen japanischen Ästhetik folgend sind alle Elemente Teil eines großen Ganzen und stehen in harmonischer Beziehung zueinander.

Auch in kulinarischer Hinsicht will das Luxushotel etwas Besonders bieten. Schon immer galt Tokio in vielen Bereichen als die kosmopolitischste Stadt in Asien, und dies hauptsächlich aufgrund ihrer Restaurants. „Wir sind davon überzeugt, dass das Mandarin Oriental die Gastronomie in dieser Gegend bereichern wird,“ sagt Jun Yoshie, Marketing- und Verkaufsleiter des Hotels. Sechs der acht geplanten Restaurants und Bars werden nicht nur lukullische Konzepte, sondern auch eine atemberaubende Aussicht von den oberen Stockwerken des Towers bieten.

Reservierungen für Hotel und Restaurants nimmt das Hotel am dem 02. Dezember entgegen. Ein Deluxe Room kostet ab 342 Euro pro Nacht, die Mandarin Suite ab 1.070 Euro pro Nacht.

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