Diverses IG-Metall-Chef droht mit Streiks im Osten

Die Gewerkschaft will die 35 Stundenwoche für die ostdeutsche Metallindustrie durchsetzen. Zur Not auch mit Streiks.

IG-Metall-Chef Klaus Zwickel gibt die harte Linie vor: „Wir sind an möglichen Streiks im Osten näher dran als wir davon weg sind“, drohte er am Dienstag in Düsseldorf. Die 35-Stunden-Woche müsse auch im Osten verwirklicht werden. Allenfalls gebe es bei einzelnen Firmen Spielräume bei der zeitlichen Umsetzung.

Die Arbeitgeberseite lehnt die Gewerkschaftsforderung bislang ab. „Wir sind unverrückbar drei Stunden voneinander entfernt“, sagte Sachsen-Metall Sprecher Frank Möhrer gegenüber impulse. Hintergrund: Bisher beträgt die wöchentliche Arbeitszeit im Osten 38 Stunden, gegenüber 35 Stunden im Westen.

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Bis zu 8500 Arbeitsplätze stünden auf dem Spiel, mahnen die Arbeitgeber. Ihre Begründung: Die geforderte Arbeitszeitverkürzung triebe die Löhne um 8,6 Prozent in die Höhe. Angesichts der wirtschaftlichen Lage kaum zu verkraften. In Sachsen wird am 27. März weiter verhandelt.

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