Diverses IHKs müssen privatisieren

IHKs müssen privatisieren

IHKs müssen privatisieren

Eric Schweitzer, mit 39 Jahren Deutschlands jüngster IHK-Chef, über Pflichtmitgliedschaft, Fusionen und Kammern als Unternehmer.

impulse: Sie sind seit Juni
Präsident der IHK Berlin. Was
haben Sie zuerst geändert?

Schweitzer: Nichts. Weil ich erst wenige
Wochen im Amt bin. Und weil sich
unsere IHK schon gut von der Behörde
zum Dienstleister entwickelt hat.

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Müssen sich die Kammern insgesamt reformieren?

Wir müssen stets besser werden. Und
verinnerlichen, dass die IHKs für die
Unternehmer da sein müssen und nicht
umgekehrt. Die Kammern, nicht nur
unsere, sind da auf einem guten Weg.

Warum geben Unternehmer einer impulse-Umfrage zufolge gerade Ihrer Kammer die schlechteste Note unter den 25 größten IHKs?

Unsere Note, eine Drei plus, ist nicht so
schlecht. Aber nichts ist so gut, dass es
nicht besser werden könnte. Eine Erklärung
für das Ergebnis ist: Die Hälfte unserer 170.000 Mitglieder zahlt keinen Beitrag und hat keinen Kontakt zu uns. Was man nicht kennt, skeptisch zu beurteilen, liegt wohl in der Natur des Menschen. Wer mit uns zu tun hat, ist in der Regel zufrieden.

Das komplette Interview können Sie in der impulse-Ausgabe 09/2004, Seite 121, nachlesen.

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