Diverses Ihr Recht als Chef

Auch nach Jahren ärgert sich Thomas Wilde noch über dieses Erlebnis: Einer seiner ersten Mitarbeiter reichte im Januar die Kündigung ein und kassierte dennoch das gerade ausgezahlte Weihnachtsgeld. "Als ich mit meiner Firma startete, war ich eben Journalist mit PR-Erfahrung, aber leider kein Personalmanager", bedauert der Gründer der Wilde und Partner GmbH.

Inzwischen führt der Münchner eine der
führenden deutschen Public-Relations-
Agenturen für Touristikunternehmen – mit 20 festen Mitarbeitern und rund 2,1 Millionen Euro Umsatz pro Jahr. „Heute weiß ich auch: Ich hätte das Weihnachtsgeld einbehalten
können, wenn ich den richtigen Arbeitsvertrag
aufgesetzt hätte“, erklärt Unternehmer Wilde.

So wie der Münchner PR-Experte
zahlen die meisten Gründer zunächst
einmal teures Lehrgeld, wenn die Firma
wächst. Vor allem die ersten Mitarbeiter
stellen die Jungunternehmer
vor neue Anforderungen, die mit der
eigentlichen Geschäftsidee nicht viel
gemein haben. Und nur die wenigsten
expandierenden Start-ups kennen
sich mit den unterschiedlichen Anstellungsvarianten oder den Meldepflichten aus.

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„Die wichtigste Regel bei der Einstellung
von Personal lautet: Stets einen
schriftlichen Vertrag aufsetzen“, erklärt
Anwalt Peter Rölz, Leiter des
Büros Frankfurt der Arbeitsrechtskanzlei
Weber und Partner. Andernfalls,
so der Experte, gerät der Arbeitgeber
bei Streitigkeiten unter unnötigen
Beweisdruck.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 04/2005, Seite 84, nachlesen.

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