Diverses Im Rausch der Tiefe

Das Privileg, weit unter der Meeres­oberfläche entspannt einen Cocktail zu schlürfen, genoss bisher nur einer: James Bond. In der spektakulären Unterwasserstadt von Bösewicht Carl Strom­berg ("Der Spion, der mich liebte"). Ein Vergnügen, das jetzt auch Normalsterblichen zuteil wird. Zumindest jenen, die hinreichend zahlungskräftig sind.

Das „Hilton Mal­dives
Resort & Spa“
hat jetzt das weltweit erste voll verglaste Unterwasserrestaurant eröffnet. Es steht in fünf Metern Tiefe vor der maledivischen Insel Rangalifinolhu. „Wir präsentieren unseren Gästen die ganze Vielfalt des Indischen Ozeans. Rochen, Haie und Korallenriffs in den prächtigsten Farben“, schwärmt General Manager Carsten Schieck.

Serviert wird „Euro-Maledivische Fusion-Küche“, also maledivische Gewürze und Aromen gepaart mit westlichen Zutaten. Der Preis für das exotische Menü: 170 US-Dollar, allerdings nur für Gäste des Luxushotels. Diese können sich jeden Abend in sieben Restaurants zwischen 4500 Flaschen Wein entscheiden.

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Tagsüber stehen Wellness und das reine Verwöhnen im Mittelpunkt. In einer der Spa Water Villas genießen die Gäste die riesige Freiluftbadewanne, eine eigene Sonnenterrasse und jeden Tag Massagen und Wellnessanwendungen. Natürlich im privaten Behandlungsraum der Villa.

Etwas abgeschiedener ist es in einer der zwei 250 Quadratmeter großen Sunset Water Villas. Das riesige Bett dreht sich zum Sonnenuntergang, der persönliche Butler steht immer bereit, und das Jet-Boot-Shutt­le bringt den Gast zum Restaurant. Oder man speist im eigenen Whirlpool. Preis: 3.000 US-Dollar, mit Frühstück, pro Nacht. In der Nebensaison.

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