Diverses Investitionen bringen Geld vom Fiskus

Weniger Aufträge, sinkende Umsätze und die Hoffnung auf bessere Zeiten - viele Unternehmer verschieben den Kauf neuer Maschinen auf die kommenden Jahre. Die Investitionen von morgen aber können schon heute die Gewinnsteuern mindern. Das bringt zusätzliche Liquidität in der Krise.

Bis zu 40 Prozent der Kosten
für den Kauf von beweglichen
Gütern akzeptiert das
Finanzamt als Investitionsabzugsbetrag.
In den drei
folgenden Kalenderjahren
müssen die Anschaffungen
dann erfolgen.

Die geltend
gemachte Summe sollte aber
nicht höher als die tatsächlichen
Investitionen sein. „Für
nicht investierte Teilbeträge
wird eine Steuernachzahlung
fällig, und zwar plus
Zinsen“, warnt Rolf Leuner,
Partner der Wirtschaftskanzlei
Rödl & Partner.

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Das Maximum beträgt
200.000 Euro pro Betrieb.
Abzugsberechtigt sind Unternehmen
mit höchstens
235.000 Euro Eigenkapital
und Freiberufler sowie Kaufleute,
die eine Überschussrechnung
machen und bis zu
100.000 Euro Gewinn im
Jahr erzielen.

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