Diverses Jack Wolfskin steht vor Verkauf

Die Eigentümer von Jack Wolfskin sondieren Kreisen zufolge einen Verkauf des hessischen Outdoor-Ausrüsters. Die Investmentbank Morgan Stanley sei mit dem Abklopfen des Marktes beauftragt worden. Adidas und Puma stehen ganz oben auf der Liste möglicher Interessenten.

„Einen formellen Prozess gibt es noch nicht“, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag. Seit fünf Jahren sind die Finanzinvestoren Barclays Private Equity und Quadriga Capital Eigentümer der Firma aus Idstein im Taunus.

Als Kaufinteressenten gelten Adidas und Puma – der Bekleidungsmarkt für Bergsteiger, Wanderer und Fahrradfahrer hat großes Potenzial und zieht daher die traditionellen Sportartikelhersteller an. Adidas-Chef Herbert Hainer hatte Reuters im März gesagt: „Wenn ich eine Akquisition sehe, dann am ehesten im Outdoor-Bereich.“ Hier spielt Adidas mit einem Umsatz von knapp 200 Millionen Euro noch keine große Rolle. „Wir werden investieren was nötig ist, um eine Größe in diesem Bereich zu sein.“

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Jack Wolfskin steigerte den Umsatz im vergangenen Jahr um knapp ein Viertel auf über 250 Millionen Euro. Das Unternehmen galt lange Zeit auch als Kandidat für einen Börsengang. Nun sei ein Verkauf deutlich wahrscheinlicher, sagte eine mit den Plänen vertraute Person. Von offizieller Seite gab es keinen Kommentar.

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