Diverses Jetzt funkt es Aufträge

Im Dezember startet die Ausschreibung für den bundesweiten Behördenfunk BOS. impulse sagt, wer eine Chance hat, an die Millionen-Aufträge zu kommen.

Schon vor der offiziellen Ausschreibung
ist das Elektroniklabor Carls in das anrollende Geschäft mit dem digitalen Behördenfunk eingestiegen.

Joachim Schulte (Foto), Betriebsleiter der Ingenieurfirma aus Neuenkirchen bei Rheine: „Wir haben für einen Pilotversuch im Raum Aachen
100 Polizeifahrzeuge mit Funksteuergeräten
ausgerüstet.“

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Und damit gute Karten für einen erfolgreichen Auftragspoker. Denn in den nächsten Jahren wird das software-gesteuerte Gerät, wie es die 30-Mitarbeiter-Firma herstellt, in rund 50.000 Polizeifahrzeugen gebraucht.

Es geht um BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben). Mit einer Investitionssumme
von gut vier Milliarden Euro ist es eines der teuersten Technologieprojekte Deutschlands. Polizisten, Feuerwehrmänner und Sicherheitskräfte
erhalten ein eigenes digitales Mobilfunksystem.

Es ist abhör- und ausfallsicher und verfügt über Internet-Verbindung. Die Polizei kann dann Fingerabdrücke online im Polizeifahrzeug überprüfen oder Interpol-Fahndungslisten nach Fotos durchsuchen.

Jetzt beginnt die Ausschreibung. Erfreulich: Mindestens 20 Prozent der Aufträge gehen an mittelständische Firmen, wie Axel Birkholz von
T-Systems, Deutschlands führender BOS-Experte, schätzt. Dienstleister, Handwerks- und Handelsunternehmen sowie Software-Entwickler können profitieren.

Kontakte zu großen BOS-Netzwerkanbietern

Den kompletten Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 12/2004, Seite 60, nachlesen.

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