Diverses Kontrolliertes Vertrauen

Eine aktuelle Studie belegt: Vertrauen steigert die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter - und den Profit.

General Electric in den 30er Jahren: „Die Firma war in einer Sache besonders eifrig: Sie schützte Werkzeuge und Ersatzteile intensiv, damit die Angestellten nichts stehlen konnten“, sagt der damalige GE-Mitarbeiter David Packard. Viel genützt hat diese Unternehmenspolitik jedoch nicht. Angestachelt durch das Misstrauen, stahlen die GE-Mitarbeiter laut Packard alles, was nicht niet- und nagelfest war. Als er dann sein eigenes Computerunternehmen Hewlett-Packard aufbaute, sorgte der legendäre amerikanische Firmenchef dafür, dass die Lagerräume immer für alle offen standen.

Wie intensiv Unternehmer ihre Mitarbeiter kontrollieren sollen, ist eine der zentralen Führungsfragen. Doch ist Vertrauen, wie der HP-Chef es praktizierte, wirklich der erfolgreichere Weg für ein Unternehmen? Bringen die Menschen erst dadurch ihre volle Leistungskraft ein?
Klare Antworten auf diese Fragen hat jetzt erstmals das Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) an der Universität Bonn gefunden.

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Wie eine impulse exklusiv vorliegende Studie belegt, verursacht strenge Kontrolle etwa in Form von Arbeitszeitüberprüfung, Materialbeschränkung oder Internetüberwachung gegenüber einer Vertrauenskultur ohne Vorgaben deutlich höhere Kosten. „Ein kontrollintensiver Führungsstil fördert innere Kündigung, bremst die Kreativität und senkt die Leistung, was sich schließlich immer in schlechter Qualität ausdrückt“, sagt Professor Armin Falk, Leiter des IZA.

Den vollständigen Artikel können Sie in der impulse-Ausgabe 01/2007, Seite 74, nachlesen.

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