Diverses „Krankenkassen in Gefahr“

"Krankenkassen in Gefahr"

"Krankenkassen in Gefahr"

Günter Dibbern, 58, ist Vorstandsvor sitzender der DKV, der größten deutschen privaten Krankenversicherung.

impulse: Herr Dibbern, Bürgerversicherung
und Kopfpauschale wer den von den Parteien heiß diskutiert. Ist das der Anfang vom Ende
der privaten Krankenversicherer?

Dibbern: Nicht die privaten Krankenversicherer,
sondern die gesetzlichen
Krankenkassen müssten sich bedroht
sehen. Sie haben das systembedingte Problem
ständig steigender Kosten und sinkender
Leistungen. Die Bürgerversicherung
löst dieses Problem ebenso wenig wie das
Kopfpauschalen-Modell.

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Würden Sie vor Gericht gehen, wenn sich die Parteien auf Kopfpauschale oder Bürgerversicherung
einigen?

Wir werden jede Neuregelung in unserer
Branche sehr genau prüfen.

Wie sollte die Krankenversicherung
der Zukunft aussehen?

Wir brauchen Krankenversicherungen, auf deren Leistungen die Menschen ein Leben lang vertrauen können. Die Politiker müssen es mehr Menschen erlauben, für ihre Gesundheit privat und eigenverantwortlich vorzusorgen. Andernfalls
müssen unsere Kinder bald fast jeden dritten Euro ihres Einkommens für Krankenkassenbeiträge
ausgeben.

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