Diverses Kunden als Produktentwickler

Clevere Firmen haben einen neuen Weg gefunden, über den sie kostengünstig an innovative Produkte und Dienstleistungen kommen: Sie holen sich die Ideen per Internet von ihren Kunden. Wie Unternehmen dabei vorgehen, zeigt der Artikel "Kunden als Produktentwickler" (impulse 3/2005).

Firmenchefs, die noch tiefer in das Thema einsteigen wollen, finden hier weitere Tipps:

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„Innovationen mit virtuellen Communities“ ist der Arbeitstitel eines Workshops, der im April an der Technischen Universität Hamburg-Harburg stattfinden soll. Cornelius Herstatt, Professor für Technologie- und Innovationsmanagement, zu dessen Forschungsschwerpunkten auch Web-Communities gehören, zeigt Unternehmen auf, wie sie im Internet Kontakt zu so genannten Lead Usern bekommen und sie in die Produktentwicklung einbeziehen. Firmen berichten von ihren Erfahrungen.

Ansprechpartner: Robert Tietz

Telefon: 040-428 78-3776

E-Mail: tietz@tu-harburg.de

Fachliteratur

Produktentwicklung mit virtuellen Communities – Kundenwünsche erfahren und Innovationen realisieren.

Wie Unternehmen das Internet nutzen können, um die Effektivität und Effizienz ihrer Marktforschung für Innovationen zu erhöhen, beschreiben Wissenschaftler und Praktiker in dem von Professor Cornelius Herstatt und Diplom-Kaufmann Jan G. Sander herausgegebenen Buch.

Gabler-Verlag, Februar 2004
ISBN: 3409124764

Preis 38,90 Euro.

Mass Customization und Kunden-Integration:

neue Wege zum innovativen Produkt. Wie Firmen die Wünsche ihrer Kunden erfahren, zeigt das Buch von Dr. Frank Piller und Christof Stotko vom Lehrstuhl Information, Organisation und Management (IOM) an der Technischen Universität München auf. Besonders nah am Thema ist Kapital 4: „Die neue Rolle des Kunden: Grundsätze und Varianten der Kundenintegration“. Infos und Leseprobe unter www.open-innovation.com/ibook.htm

Open Innovation und Kundenintegration.

Eine kompakte Einführung in das Thema und einen schnellen Überblick über die aktuellen Forschungsergebnisse bietet der Beitrag von Professor Ralf Reichwald, Lehrstuhl Information, Organisation und Management (IOM) an der Technischen Universität München, und Dr. Frank Piller. Die 29-seitige Ausarbeitung steht hier zum Download bereit.

Kunden besser in Innovationsprozesse einbinden mit Hilfe des Internets.

In seiner Powerpointpräsentation belegt Holger Ernst, Professor für Innovations- und Technologiemanagement an der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU) in Vallendar, anhand vieler Beispiele, warum sich Kundenanregungen für Unternehmen lohnen. Und er zeigt auf, welche Ansatzpunkte Firmen bei der Kundeneinbindung haben. Download als PDF.

Fallbeispiele

Customized Innovation.

Die Hyve AG ist Spezialist für die virtuelle Kundeneinbindung. Die Münchner entwickeln dafür Konzepte, Webtools und Auswertungsprogramme. Zu ihren Kunden gehören neben Großunternehmen wie Audi oder Siemens auch mittelständische Firmen wie Gerolsteiner, Conrac oder Profine. Wie die Dienstleister den dabei vorgehen, beschreiben sie unter www.hyve.de. Die beiden folgenden Projektbeispiele zeigen die Umsetzung.

Projektbeispiel Roco:

Die Modelleisenbahnfirma erkundet mit einer virtuellen Kundenbefragung Markenimage, Markenbekanntheit sowie die Bedürfnisse in Bezug auf Modelleisenbahnen. Zielgruppe sind Modelleisenbahner und an Modellbahnen Interessierte.

www.hyve-server.de/projekte/Modelleisenbahn

Projektbeispiel Adidas:

Der Sportartikelhersteller will herausfinden, wie modular aufgebaute und individuell anpassbare Schuhe bei Freizeitsportlern ankommen. Außerdem für Adidas von Interesse: Welche typischen Problembereiche gibt es, welche Verletzungsbereiche bei Lauf- und Basketballschuhen?

www.hyve-server.de/projekte/sportschuh2

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