Diverses Leichter telefonieren

Moderne Mobiltelefone sind sehr komplex und häufig schwer zu bedienen. Jetzt arbeiten Handy-Hersteller an innovativen Bedienkonzepten.

Es ist paradox: Zum einen werden Handys immer kleiner und kompakter, zum anderen soll der Nutzer mit den Geräten immer mehr Informationen verarbeiten. Mit herkömmlicher Tastenbedienung und Display-Technik
stoßen aktuelle Mobiltelefone an Grenzen. Die wollen Unternehmen wie Siemens jetzt überwinden.

Der Elektronikmulti forscht derzeit mit Laser-Projektionstechniken, um Informationen
besser darzustellen und die Bedienung
der intelligenten Geräte zu erleichtern. Ein Prototyp, das Siemens New Interactive Phone, projiziert über einen kleinen, schwenkbaren Arm per Laser Tastatur und Bedienoberfläche
auf jede ebene Fläche. Mit einem speziellen
Stift kann der Nutzer auf diesem
Leuchtfeld alle Funktionen auswählen.
Die gleiche Technik nutzt das
Gerät auch, um Infos beispielsweise in
einem Meeting an die Wand zu werfen.

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Wettbewerber Samsung beschreitet
andere Wege, um die Handy-Bedienung
zu erleichtern. Nachdem das
koreanische Unternehmen mit dem
Modell P207 ein sprachgesteuertes
Handy auf den Markt gebracht hat,
experimentiert Samsung derzeit mit
Bewegungssteuerung: Ein 3D-Sensor
nimmt die Bewegung des Geräts auf,
eine Spezialsoftware wertet sie aus.
So wird es zum Beispiel möglich, eine
Telefonnummer zu wählen, indem der
Nutzer die Zahlen mit dem Handy in
die Luft schreibt. Und ein Schütteln
des Geräts löscht die letzte SMS.

Weitere Meldungen aus dem Magazin „IT-Netze + Telekommunikation“ können Sie in der impulse-Ausgabe 05/2005, Seite 80, nachlesen.

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