Diverses Leiden Sie auch an diesen Manager-Leiden?

Notieren Sie Ihre privaten Verabredungen als Marketing- und Akquise-Veranstaltung? Kennen Sie alle Cliparts-Elemente in Powerpoint? Dann waren Sie zu lange Manager. Noch mehr alarmierende Warnzeichen sind...

Sie waren zu lange Manager, wenn…

  • Sie den Kellner nach den Kernkompetenzen des Restaurants fragen.
  • Sie sich entscheiden, Ihre Familie zu restruktuieren, eine „rollenbasierte Teambildung“, „Task-Forces“ und „Zielvereinbarungen“ einzuführen.
  • Sie Ihren privaten Termine als „Marketing- und Akquise-Veranstaltungen“ notieren.
  • Sie das Wort „Paradigma“ buchstabieren können.
  • Sie sogar wissen, was es bedeutet.
  • Sie die Tarifstruktur Ihrer Fluglinie verstehen.
  • Sie Ihre Liebesbriefe mit Executive Summaries beginnen.
  • Sie Valentinskarten mit Bullet Points verschicken.
  • Sie jedes noch so kleine Clip-Art in Powerpoint kennen.
  • Sie wirklich daran glauben, es sei effizient, eine 10-seitige Präsentation zusammen mit sechs Ihnen völlig unbekannten Kollegen zu erstellen.
  • Sie Ihren Hochzeitstag mit einem Performance Review begehen.
  • Sie glauben, Sie hätten nie Probleme, nur „Herausforderungen“, „Chancen“, „großartige Aufgaben“ und „Verbesserungsmöglichkeiten“.
  • Sie Ihre eigenen Kapitalkosten ausrechnen.
  • Sie Ihrem Bankberater erklären, Sie seien nicht verschuldet, sondern nur „highly leveraged“.
  • Sie jeden Streit mit der Bemerkung beenden: „Lassen Sie uns das mal off-records besprechen“.
  • Sie jemandem den Unterschied zwischen „Re-engineering“, „Down-sizing“, „Right-sizing“ und „Leute rausschmeißen“ erklären können.
  • Sie an Ihre Erklärung tatsächlich glauben.
  • Sie mit dem Kellner über den Geschäftsprozessablauf diskutieren, wenn das Essen zu lange nicht kommt.
  • Sie Ihr Vorleben als „gesunkene Kosten“ bezeichnen.
  • Sie beide Sandwich-Arten mögen: Schinken & Käse.
  • Sie glauben, die besten Tabellen und Grafiken müssten eine Stunde Verständniszeit brauchen.

Noch mehr Anzeichen finden Sie auf den nächsten Seiten.

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  • Sie glauben, Ihre besten Charts wären jene, die in den letzten fünf Minuten vor dem Lenkungsausschuss entstehen.
  • Sie beginnen, mit Dilbert’s Boss mit zu empfinden.
  • Sie Studiengebühren als Investitionen und nicht als Ausgaben verbuchen.
  • Sie darauf bestehen, eine weitere Marktanalyse durchzuführen, bevor Sie den Produktionsprozess für ein weiteres Kind anstossen.
  • Sie beim Familientreffen eine Diskussion über den Markenwert Ihres Familiennamens anzetteln.
  • Sie Begriffe wie „added value“, „Effizienzsteigerungspotenzial“ und „strategische Herausforderungen der elektronischen Zukunft“ verwenden, ohne sich totzulachen.
  • Sie Ihrem Hund konstruktives Feedback geben.
  • Sie Ihre bessere Hälfte als „mein Co-CEO“ bezeichnen.
  • Ihnen bei dem Wort „Partner“ nur eine Führungsposition in einem Consulting-Unternehmen einfällt.
  • Sie Ihrem Co-CEO vorher einer „SWOT-Analyse“ unterziehen.
  • Sie heimlich ein Persöhnlichkeitsprofil Ihres Co-CEOs erstellen und auf dessen Basis ein abgestimmtes Qualifizierungsprogramm entwerfen.
  • Sie eine neue Beziehung als „Merger“ penibel mit einem „Change-Management-Prozeß“ planen.
  • Ihre „Endprodukte“ für Sonntag abend „Wäsche gewaschen“, „Rechnungen bezahlt“, „Müll rausgebracht“, „Kühlschrank aufgefüllt“ und „Koffer gepackt“ sind.
  • Sie mit Ihrer Putzfrau erfolgsabhängige Einkommensstrukturen vereinbaren wollen.
  • Sie für den monatlichen Hausputz jedesmal einen Projektplan in MS-Project entwerden und sich anschließend über das dilettantische Projekt-Controlling durch Ihren Co-CEO und die Verfehlung des Zeit- und Budgetrahmens ärgern.
  • Sie nicht mehr versuchen, irgend jemanden zu beeindrucken, sondern nur noch, mehr „Mindshare“ zu gewinnen.
  • Sie eine Entscheidungsmatrix aufzeichnen, bevor Sie dem Urlaub in der Karibik zustimmen.
  • Sie die marginalen Kosten der Ausleihe des zweiten Videos berechnen.
  • Sie die Bitte der Kinder nach mehr Taschengeld mit einer Aufforderung beantworten, einen Business-Plan zu erstellen und eine strategische Neuausrichtung des Spielzeugportfolios zu empfehlen.
  • Sie Ihr Auto zwar einerseits lediglich als Logistik-Tool betrachten, Ihnen aber andererseits für Ihre Leistungen für die Firma ja wohl mindestens ein 5er BMW zusteht.
  • Sie beginnen, mit Ihrem Laptop zu sprechen.
  • Sie Fragen beantworten, die niemand gestellt hat, und deren Antwort jeder kennt.

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