Diverses Lesen in Leipzig

Leseratten sollten sich diesen Termin notieren: Am 13. März beginnt die Leipziger Buchmesse. Auf dem wichtigsten Frühjahrstreff der Branche treffen sich bekannte Schriftsteller, junge Autoren und Leser, um in familiärer und entspannter Atmosphäre zu schmökern. Seit Jahren schon setzen die Leipziger auf ein breites Lesepublikum - und grenzen sich so erfolgreich von der großen Konkurrentin, der Frankfurter Buchmesse, ab.

Auf Deutschlands zweitgrößter Buchmesse ist, nach der Messe in Frankfurt, steigt die Zahl der Aussteller und Besucher seit Jahren. Im Frühjahr 2007 kamen 127.500 Besucher auf das Messegelände und informierten sich über die Programme der 2.348 ausstellenden Verlage aus 36 Ländern. In diesem Jahr erwarten die Veranstalter einen ähnlich großen Andrang.

Im Fokus der Messe steht der Leser, wie das mit großem Erfolg initiierte Bücher-Erlebnis „Leipzig liest“ zeigt: Überall in der Stadt wird dann gelesen – in Buchhandlungen, Kirchen, Museen, Kneipen und Friseursalons. Ganz Leipzig ist dadurch in das Lesefest eingebunden und feiert so ihre Buchmesse. Die Besucher erleben Prominente und Autoren hautnah. Es ist das größte europäische Lesefest mit über 1.900 Veranstaltungen an 350 Veranstaltungsorten.

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Ein besonderes Anliegen der Leipziger Buchmesse ist auch die Leseförderung: Kinder und Jugendliche können hier ihre eigene Bücherwelt entdecken. Neben neu erschienenen Büchern an den Messeständen gibt es ein umfangreiches Programm „Für junge Leser und Eltern“ mit spannenden Veranstaltungen zum Zuhören und Mitmachen. Und in der Kinderbuchhandlung auf dem Messegelände können Bücher und Lernmittel direkt gekauft werden.

Aber nicht nur kleine Leser, auch kleine Länder hat Leipzig im Blick. Schreibende aus mittel- und osteuropäischen Ländern sind ständige Gäste der Leipziger Buchmesse und des Literaturfestivals „Leipzig liest“. In diesem Jahr stellt sich die junge kreative Literaturszene Kroatiens vor. „In dem insgesamt auf drei Jahre angelegten Projekt wird daran gearbeitet, die kroatische Literatur und ihre interessantesten Autoren auf dem deutschen Buchmarkt stärker bekannt zu machen“, erklärt Oliver Zille, Direktor der Messe. Die Leipziger Buchmesse will auf diese Weise zu einem Ort des Dialogs und der Begegnungen werden. Und ein Zeichen setzen. Denn Literatur, literarische Tendenzen und interessante Autorinnen und Autoren aus kleineren Ländern der Europäischen Union finden schwer Zugang zu den Büchermärkten der großen Nachbarstaaten.

Die Leipziger Buchmesse findet vom 13. bis 16. März in der Leipziger Messe statt. Sie ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Eine reguläre Tageskarte kostet 11 Euro. Die Eintrittskarte zur Leipziger Buchmesse berechtigt Sie auch zum Besuch der Leipziger Antiquariatsmesse sowie der „Buch und Art“, Kunst rund um das Buch. Der Kartenvorverkauf beginnt Ende Februar 2008.

Mehr Informationen unter www.leipziger-buchmesse.de.

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