Diverses Lifestyle-Geländewagen

Der Nissan Murano bietet viel SUV fürs Geld. Ein attraktives Äußeres ohne Ecken und Kanten, ein kräftiger Motor und eine umfangreiche Serienausstattung machen den Geländegänger zu einem guten Angebot.

Der lifestylige Geländewagen ist eine imposante Erscheinung. Sein Design ohne Ecken und Kanten nur mit Rundungen hebt sich von der Liniengebung sämtlicher SUV-Modelle der Mitbewerber wie Audi, BMW, Mercedes, Landrover & Co. deutlich ab. Vor allem das kurvenreiche und muskulöse Hinterteil sprechen eine markige Designersprache. Zwei Auspuffendrohre verleihen dem Fahrzeug zusätzlich eine sportliche Note. Die Frontpartie mit dem breiten Grinsen des Kühlergrills ist allerdings nicht jedermanns Geschmack. Die Lackierung in Metallic-Orange des Testfahrzeugs erhöht den Auffälligkeitswert nochmals merklich.

Unter der Haube steckt ein alter Bekannter

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Zum Innenleben: Der Murano bietet jede Menge Platz für Passagiere. Bis zu 66 Zentimeter Knieraum für die Reisenden auf der Rückbank stellt einen Spitzenwert dar. Der Pilot darf sich über ein aufgeräumtes Cockpit freuen. Eine Rückfahrkamera machen Rückwärtseinparken zum Kinderspiel. Elektrisch verstellbare Ledersitze sowie einstellbare Pedalerie und Lenkrad lassen jeden die ideale Position finden. Kleines Manko: Der Kofferraum mit knapp 480 Litern ist nicht wirklich klassengerecht voluminös.

Der Motor ist ein alter Bekannter. Der 3,5-Liter-V-6-Antrieb stammt aus dem Sportwagen 350Z. Seidiger Klang und hohes Drehvermögen zeichnen den Benziner auch im Gewand des SUV aus. Allerdings nahmen ihm die Japaner ein wenig vom großen Bumm. Statt 280 PS und 363 Newtonmeter liefert die Maschine nur noch 234 PS und 318 Newtonmeter ab. Das reicht immer noch, um das Fahrzeug auf – abgeriegelte – 200 km/h Höchstgeschwindigkeit zu bringen. Schwachpunkt ist der hohe Benzinverbrauch. Da fließen schon mal 20 Liter und mehr durch die Einspritzanlage. Mit einem sparsamen Dieselmotor ist der Murano leider nicht lieferbar.

Eher zum Cruisen und für Langstrecken geeignet

Das stufenlose CVT-Getriebe ist gewöhnungsbedürftig. Für den Selbstschalter steht ein simuliertes Schaltgetriebe mit sechs Gängen parat. Das Fahrwerk ist keine Offenbarung – falls man sportlich unterwegs sein will. In Kurven schiebt der Murano deutlich über die Vorderräder hinaus und neigt sich zur Seite. Der Lifestyle-SUV ist eher zum Cruisen und für Langstrecken geeignet. Dann klappt’s auch besser mit dem Fahrwerk. Bei rutschigem Untergrund und Traktionsverlust an den Vorderrädern leitet die Elektronik bis zu 50 Prozent der Motorkraft an die Hinterräder. Bei normalem Betrieb gibt der Motor 91 Prozent seiner erzeugten Leistung an die Vorderräder ab.

Preis: ab 43.900 Euro.

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Der Nissan Murano in Bildern

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